22.11.2017, 00:00 Uhr

Mehr Effizienz und Spezialisierung bei der Raiffeisenbezirksbank Oberwart

Die Direktoren Karl Kornhofer und Karl Nika stellen Weichen für die Zukunft und setzen dabei auf noch mehr Qualität in der Betreuung. Dafür ist eine Reduzierung der Quantität ein sinnvoller Schritt.

Die Raiffeisenbezirksbank Oberwart setzt auf mehr Service in 13 Standorten. Sechs kleinere Standorte werden geschlossen.

BEZIRK OBERWART. 1961 gegründet, ist die Raiffeisenbezirksbank Oberwart mit derzeit 19 Standorten und 38.806 Kunden die größte selbstständige Bank im Südburgenland. "Wir hatten per 31.10.2017 eine Bilanzsumme von 813 Mio. Euro und verwalten Kundengelder von etwa 1,6 Mrd. Euro", berichtet Dir. Karl Kornhofer.
Die Bankgeschäfte haben sich in den letzten Jahren allerdings massiv verändert, dem trägt nun auch die RBB Oberwart Rechnung. "Die Vorschriften auch zum Schutz der Kunden werden immer umfangreicher, die Beratungsintensität und Spezialisierung steigt ebenso. Gerade in kleinen Standorten mit vielleicht nur einem Mitarbeiter wird so die individuelle Betreuung immer schwieriger. Ein Großteil der Bankwege wird bereits online oder mobil mit dem Auto erledigt. Das zeigen auch Kundenbefragungen", so Dir. Karl Nika.

13 größere Standorte

Aus diesem Grund hat sich die RBB Oberwart entschlossen, sechs kleinere Standorte zu schließen. "Damit steigern wir die Effizienz und Spezialisierung. Auch die Sicherheit der Mitarbeiter spielt eine Rolle. An den 13 Standorten wird noch mehr Service und bessere Beratung geboten", betont Kornhofer.
"Für die Kunden wird ein wöchentliches Gratis-Shuttle installiert, damit auch jene Kunden, die nicht mobil sind, ihre Bankgeschäfte meist gleich in der Nachbarortschaft erledigen können. Wir bleiben mit unseren 13 Standorten der finanzielle Nahversorger im Bezirk, andere Banken haben zusammen gerade 12 Filialen. Diese haben den Schritt bereits in den letzten Jahren gesetzt, wir ziehen nun sinnvollerweise nach", sagt Kornhofer.

97 Mitarbeiter

Für die Kunden ändert sich kaum etwas, so die beiden Direktoren: "Kontonummern, Konditionen und Betreuer bleiben gleich. Es gibt aber nunmehr ein größeres Team, das sich um Kundenanliegen kümmert. Alle 97 Mitarbeiter behalten ihren Arbeitsplatz und wir sichern diese durch die Standortreduzierung sogar ab."

Betroffene Standorte

Betroffen von der Schließung sind die Standorte Kemeten, Loipersdorf, Mariasdorf, Mischendorf, Riedlingsdorf, Wiesfleck.
Die verbleibenden 13 Standorte der Raiffeisenbezirksbank Oberwart sind die Zentrale in Oberwart, sowie die Bankstellen in Bad Tatzmannsdorf, Bernstein, Grafenschachen, Großpetersdorf, Kohfidisch, Markt Allhau, Oberschützen, Pinkafeld, Rechnitz, Stadtschlaining, Unterwart und Wolfau.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.