12.06.2017, 10:03 Uhr

Neue Streckenrekorde bei Dolomitenradrundfahrt und „SuperGiroDolomiti“

Mit einer neuen Rekordzeit von 2:49,25 fuhren Simon Schupfer, Maximilian Kuen und Thomas Blassnig (v.l.) über die Ziellinie. (Foto: Expa Pictures)

Streckenrekord bei der 30. Dolomitenradrundfahrt durch drei Tiroler. Bei der 4. Auflage des „SuperGiroDolomiti“ setzte sich ebenso mit einer neuen Fabelzeit der große Favorit Bernd Hornetz mit einer rund 160 Kilometer langen Solofahrt durch.

Perfekter hätte die 30. Jubiläumsveranstaltung der Dolomitenradrundfahrt sowie die 4. Auflage des Extremmarathons „SuperGiroDolomiti“ nicht verlaufen können: An die 2.000 Teilnehmer (Rennradfahrer, Kinder, E-Biker) aus 24 Nationen nahmen bei Prachtwetter und Volksfeststimmung das Dolomitenmarathonwochenende in Angriff.

„Mr. Marathon“ dominierte

Schon vor dem Start zu seinem ersten „SuperGiroDolomiti“ fiel dem Deutschen Bernd Hornetz nur ein Wort ein: „Angsteinflößend!“ Waren auch 232 Kilometer mit vier Pässen und insgesamt 5.234 Höhenmeter zu bewältigen. Die Strecke verbindet die Europaregionen Osttirol, Kärnten und das Friaul. „Und meine Vermutung hat sich bestätigt, es war brutal“, ergänzte Hornetz im Ziel. Der Moselfranke hat in seiner Karriere alles gewonnen, was man in der Marathonszene gewinnen kann: UCI Amateur-Weltmeister 2013, Triumphator beim Novecolli 2012, im Vorjahr Sieger beim Ötztaler Marathon und am Sonntag triumphierte er bei „SuperGiroDolomiti“. Bereits am Plöckenpass, nach rund 70 Kilometern, setzte er sich an die Spitze und radelte fast 160 Kilometer im Alleingang ab. Hornetz feierte einen ungefährdeten Sieg mit neuem Streckenrekord. Er siegte nach einer Fahrzeit von 7:24,21 Stunden 9,5 Minuten Vorsprung auf seinen Corratec-Teamkollegen Daniel Pechtl aus Deutschland. Dritter wurde der Tiroler Daniel Rubisoier, im Vorjahr Zweiter bei „SuperGiroDolomiti“. Hornetz im Ziel: „Ich bin wie in Trance gefahren. Am Plöckenpass konnte ich mich absetzen, hinter mir befanden sich rund 15 Leute. Das Rennen heute war eine riesige Herausforderung und landschaftlich traumhaft schön.“

Drei Sieger bei Dolomitenradrundfahrt

112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter - das sind die Eckdaten der Dolomitenradrundfahrt, die ebenfalls am Sonntag über die Bühne ging. Mit Höllentempo ging es durch das Drautal, ehe sich am Gailbergsattel die erste Spitzengruppe absetzen konnte. Ein Trio um die Osttiroler Fahrer von RC Fitstore 24-Fahrer Simon Schupfer und Thomas Blassnig sowie Profi Maximimilian Kuen vom Tirol Cycling Team übernahm das Kommando. Sie bauten bis zum Kartitscher Sattel ihren Vorsprung auf eine zehnköpfige Verfolgergruppe auf über eine Minute aus. Gemeinsam erreichten sie die Lienzer Innenstadt, wo sie Hand in Hand die Ziellinie überquerten. Sie alle wurden mit einer Zeit von 2:49,25 als Sieger gewertet. Tirol-Profi Maximilian Kuen: „Wir haben super zusammengearbeitet und meine zwei Fluchtgefährten sind richtig gebrettelt. Wir wollten gemeinsam einen neuen Streckenrekord zum 30er Jubiläum aufstellen und eine Zeit unter 2:50 Stunden ist stark.“ Freudenstrahlende Gewinner waren auch Simon Schupfer und der St. Veiter Thomas Blassnig, der vor zwei Jahren gewann. Beste Dame wurde die Lienzerin Magdalena Plankensteiner mit einer starken Leistung.

Alle Ergebnisse von der Dolomitenradrundfahrt und „SuperGiroDolomiti“ gibt es hier.
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