Ottakringer Steinbruchwiese
Die FPÖ wünscht sich Hundezone statt Grillplatz

Die Steinbruchwiese ist ein beliebtes Ausflugsziel. So leer wie hier sieht man sie am Wochenende selten.
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  • Die Steinbruchwiese ist ein beliebtes Ausflugsziel. So leer wie hier sieht man sie am Wochenende selten.
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Die FPÖ wünscht sich auf der Steinbruchwiese eine Hundeauslaufzone – bisher allerdings vergebens.

OTTAKRING. Der Grillplatz auf der Steinbruchwiese ist ein beliebter Ausflugsort. Ludwig Hetzel von Neos Ottakring meint: "Die Steinbruchwiese hat sich als fester Bestandteil des Lebens und als Ort des Zusammenkommens und gemeinsamen Essens etabliert."

Eine Definition, gegen die niemand einen Einwand haben wird. Für die FPÖ stellt sich die Sachlage dennoch anders dar: Ein jährlicher Antrag für ein Grillverbot wurde auch heuer wieder gegen die Stimmen von ÖVP und FPÖ abgelehnt. "Aufgrund der Verschmutzung, der Brandgefahr wegen des Klimawandels und der Geruchsbelästigung durch den Rauch entstehen mehr Nachteile als Vorteile", sagt FPÖ-Klubobmann Georg Heinreichsberger.

Das sind die Schattenseiten des Grillplatzes. Müll wird oft achtlos im Wald entsorgt.
  • Das sind die Schattenseiten des Grillplatzes. Müll wird oft achtlos im Wald entsorgt.
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FPÖ will Hundeauslaufzone

Die FPÖ will anstelle des Grillplatzes eine Hundeauslaufzone etablieren. Dafür wurde schon ein Antrag für eine Prüfung der Hundezonen im Bezirk und konkret für die Schaffung einer Hundeauslaufzone auf der Steinbruchwiese gestellt. Für beides bekam die FPÖ eine Absage.

Bezirksvorsteher Franz Prokop (SPÖ): "Eine Hundezone ohne entsprechende Einzäunung wäre aufgrund der Nachbarschaft von Parkplatz und Straße eine erhebliche Gefahr. Vorschläge sind herzlich willkommen." Außerdem wäre die Wiese mit Zäunen im Winter nicht mehr als Rodelwiese nutzbar. Für weitere Hundezonen im Bezirk fehle es an nötigen Flächenreserven.

Die Hundezonen am Richard-Wagner-Platz und im Kongresspark sind 3.820 Quadratmeter groß. Das entspricht 0,04 Prozent der Bezirksfläche. Nur Hernals schneidet im Wien-Vergleich mit 0,02 Prozent schlechter ab. Trotzdem gab es auch von der MA 42 – Wiener Stadtgärten eine Absage. Es seien keine geeigneten Flächen vorhanden.

Für die FPÖ und Georg Heinreichsberger kein ausreichendes Argument: "Zwei Hundezonen in Ottakring für 2.223 gemeldete Hunde sind eindeutig zu wenig. Deshalb stehen wir für die Variante Hundeauslaufzone auf der Steinbruchwiese." Im Gegensatz zu einer Hundezone sind für eine Hundeauslaufzone weniger Vor-aussetzungen wie eine Einzäunung oder eine Wasserentnahmestelle erforderlich.

Brandgefahr und Müll

Zum Thema Grillplatz warnt die FPÖ: "Angesichts der derzeitigen Klimaverhältnisse ist eine stete Waldbrandgefahr gegeben. Grillplätze wie auf der Donauinsel sind nicht nur sicherer, sondern auch mit den Öffis besser erreichbar."

Unterstützung gibt es von ÖVP-Obmann Stefan Trittner: "Seit Jahren bedeutet die Massengrillerei eine Verschmutzung des umliegenden Waldes. Eine Hundezone wäre ein echter Gewinn."

Autor:

Michael J. Payer aus Donaustadt

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