Breitensee: Dreck und Krach?

Bezirkschefin Andrea Kalchbrenner, Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak und Vize-Bürgermeisterin Renate Brauner nahmen die Grundsteinlegung für die Erweiterung des Wirtschaftsparkes vor. Anrainer beschweren sich jetzt bei der bz über die Baustelle.
  • Bezirkschefin Andrea Kalchbrenner, Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak und Vize-Bürgermeisterin Renate Brauner nahmen die Grundsteinlegung für die Erweiterung des Wirtschaftsparkes vor. Anrainer beschweren sich jetzt bei der bz über die Baustelle.
  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Alexander Schöpf

Die Breitenseerin Josefine Ö. kann ihre Verärgerung kaum in Worte fassen: „Was sich hier abspielt, ist nicht nicht zu beschreiben. Es wird von mindestens sechs Uhr früh bis 22 Uhr gearbeitet!“ Die Staubentwicklung sei unerträglich, und auch der Lärm zehre extrem an den Nerven der Anwohner. „Wir haben diesen Monsterbau nicht gewollt und müssen jetzt dafür büßen“, zeigt sich auch Peter B. erbost.

Bei der Wien Holding, die den Bau errichtet, ist man ob dieser Aussagen verwundert. „Bei uns hat sich bisher noch niemand beschwert“, erklärt Stephan Barasits im Gespräch mit der bz. Dass bis 22 Uhr gearbeitet werde, kann sich der Mitarbeiter der Wien Holding nicht vorstellen: „Wir liegen voll im Zeitplan, und deswegen gibt es auch keine Forcierung der Arbeiten. Wir beginnen gegen sieben Uhr in der Früh und sind spätestens um 20 Uhr fertig.“ Auch Bezirkschefin Andrea Kalchbrenner hört von den Beschwerden zum ersten Mal: „Nach meinem Informationsstand hat es bisher keine Schwierigkeiten gegeben.“

Die Baupolizei bestätigt auf Nachfrage der bz den Eindruck der Bezirksvorstehung und die Aussagen der Wien Holding: „Hier sind noch keine Anzeigen eingelangt. Normalerweise zögern Anrainer nicht, sich bei uns zu melden, wenn es wirklich Übertretungen gibt.“ Stephan Barasits von der Wien Holding ersucht die Anrainer, sich bei Problemen mit ihnen in Verbindung zu setzen: „Sollte es Probleme geben, können sich die Bürger direkt an uns wenden.“ Wenn aber niemand an die Wien Holding herantrete, dann könne sie auch nicht helfen.

Autor:

Alexander Schöpf aus Innere Stadt

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