Rettet das Dorf, Pielachtal
Filmpremiere
 im Pielachtal

Freuten sich über den Besucherandrang beim der Filmpremiere: v.l.n.r. LEADER-Obmann Anton Gonaus, BR Bgm. Karl Bader, Bgm. Karl Oysmüller, Regisseurin Teresa Distelberger, Bgm. Franz Singer, Raiffeisen Bankstellenleiterin Gerda Maria Scheuer.
  • Freuten sich über den Besucherandrang beim der Filmpremiere: v.l.n.r. LEADER-Obmann Anton Gonaus, BR Bgm. Karl Bader, Bgm. Karl Oysmüller, Regisseurin Teresa Distelberger, Bgm. Franz Singer, Raiffeisen Bankstellenleiterin Gerda Maria Scheuer.
  • Foto: LEADER-Region Mostviertel-Mitte
  • hochgeladen von Tanja Handlfinger

Großes Interesse an Filmpremiere
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KIRCHBERG. 170 Filmbegeisterte erlebten am Donnerstag Abend in der Kirchberghalle die Mostviertel-Premiere des Filmes „Rettet das Dorf“ von Regisseurin Teresa Distelberger.

Das Dorfleben aufrecht erhalten

In sehr sympathischen Bildern wird gezeigt, was es braucht um das Dorfleben in Zeiten anhaltender Globalisierung aufrecht zu erhalten. Beim anschließenden Filmgespräch mit der Regisseurin gaben Bgm. Karl Oysmüller (St. Aegyd am Neuwalde), BR Bgm. Karl Bader (Rohrbach an der Gölsen) und LEADER-Obmann Anton Gonaus Einblicke in ihre Erfahrungen mit Themen wie Landflucht und Regionalentwicklung. Die Raiffeisenbank Region St. Pölten unterstützte die Veranstaltung der LEADER-Region Mostviertel-Mitte und so wurde auch im Anschluss an den Film noch lange weiter diskutiert.

Bildgewaltige Reise

In einer bildgewaltigen Reise lässt der Film eine Reihe unterschiedlicher Menschen zu Wort kommen, die eines verbindet: ihre Liebe zum Land und ihre Überzeugung etwas zum Dorfleben beitragen zu wollen. Es sind die Beispiele, die beeindrucken und motivieren: die Hausärztin im Waldviertel, die sich darüber freut ihre Patienten und deren Familien noch persönlich zu kennen, oder die junge Unternehmerin, die ganz bewusst einen Firmenstandort und Lebensmittelpunkt am Land gesucht und diesen in Gutenstein gefunden hat.
Es wird aber auch vom Sog der Städte berichtet, von der Kraft der Globalisierung die Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Bildung in die Ballungszentren zieht. Je weiter ein Dorf von den Hauptverkehrsadern entfernt liegt, desto mehr müssen die Menschen dort tatsächlich tagtäglich um den Erhalt der wichtigsten Infrastrukturen wie Schule, Kaufhaus und Dorfwirt kämpfen.
Zum anschließenden Filmgespräch kam Regisseurin Teresa Distelberger persönlich angereist. Sie erzählte, dass es ihr bei diesem Film wichtig war, die Beweggründe zu zeigen, warum Menschen sich heute bewusst für Leben und Arbeiten am Land entscheiden.
Bgm. Karl Oysmüller aus St. Aegyd am Neuwalde sprach aus der Sicht einer von Abwanderung betroffenen Gemeinde aus der Region. Der Ort hat in den letzten 50 Jahren fast 40 % EinwohnerInnen verloren. Heute leistet der Tourismus mit den Langläufern im Winter oder den Pilgern an der Via Sacra, ein wichtigen Beitrag dazu, dass auch für die einheimische Bevölkerung wichtige Strukturen erhalten werden können. Unverzichtbar für die Dorfgemeinschaft sind aktive Vereine, die so wie die Gasthäuser für ein reges gesellschaftliches Leben sorgen.

Wohnraum

Bundesrat Bgm. Karl Bader betonte die Wichtigkeit der Schaffung von Wohnraum um Zuzug zu ermöglichen. Umgekehrt muss man die jungen Leute auch mal wegziehen lassen, um zu studieren bzw. andere Erfahrungen zu sammeln, denn somit kommt auch wieder Wissen ins Dorf zurück.
LEADER-Obmann Anton Gonaus ist überzeugt von der Bedeutung funktionierender ländlicher Räume und berichtete aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Regionalentwicklungsarbeit. Die Förderprogramme der EU wie die Bergbauernförderung oder auch das Programm LEADER leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass die Dörfer in Österreich im Gegensatz zu anderen Gebieten noch so lebendig sind. Als Beispiel nennt er die Aufbauarbeit und Entwicklung der Marke Dirndltal im Pielachtal.

Zur Sache

Der Film „Rettet das Dorf“ ist mittlerweile in den Kinos angelaufen und wird z.B. am 14. April im Kino Acht Millimeter Mank gezeigt.

Autor:

Tanja Handlfinger aus Pielachtal

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