Fusch: Ein wundervolles Fest zur Wintersonnenwende

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FUSCH. Die Wintersonnenwende st eines der heiligsten Sonnenfeiern und fand am 21. Dezember statt. Sie wurde von den Vorfahren, den Kelten oder auch Germanen nicht nur in einer Nacht gefeiert. Die Feier ging eigentlich 12 Nächte lang. Diese 12 Nächte nannte man auch die Rauhnächte. In den Alpenländern werden diesen Rauhnächten noch heute eine ganz besondere Bedeutung zugemessen. Sie gehören zu den Heiligsten Nächten des Jahres und haben einen sehr interessanten Hintergrund.

Ein traumhaftes Bild
An diesem wundervollen Winterabend veranstaltete der Kulturverein Tauriska Fusch und der Tourismusverband Grossglockner Zellersee zum 5. Mal eine mystische Wintersonnenwende. Es bot sich wieder ein traumhaftes Bild als die zahlreichen Besucher mit Fackeln bestückt, sternförmig zum Infohaus einmarschierten. Verstärkt wurde dieser Augenblick durch die mystischen Klänge der Almer Alphornbläser und den Brucker Adventbläser. Gemeinsam ging der Fackelzug weiter zur Schnablermühle. Ähnlich wie der Abendstern Josef und Maria den Weg nach Betlehem gedeutet haben soll, diente auch hier ein Licht den Wanderern als Orientierungshilfe: Ein großer Stern oberhalb des Bauernhofes, eigens für das Ereignis von der Bergrettung Fusch gestaltet. Ein riesiges und imposantes Kunstwerk, das über einhundert Meter misst.

Uralte Tradition
Die Reise endete bei einer großen Feuerstelle bei der Schnablermühle. Laut scheppernd hatten anschließend traditionell die Perchten ihren Auftritt. In gruseligen Kostümen mit Hörnern auf den Kopf und lärmenden Schellen sollen sie nach uralter Tradition die bösen Geister vertreiben. Sie mischen sich unter die Besucher, bringen gruselige Schauer in die Menge und verkörpern das Böse und Finstere. Nach einiger Zeit des Treibens wurden die bösen Gesellen  von den Fuscher Anklöckler des Platzes verwiesen. Sie stimmten die Besucher auf die Geburt Jesus Christus und einer hoffnungsvollen Zeit ein. Die Almer Alphornbläser und die Brucker Adventbläser beendeten diese wunderschöne Veranstaltung.

Autor:

Christa Nothdurfter aus Pinzgau

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