Weltumwelttag
Leoganger Hotel im Zeichen der Umwelt

Puradies-Eigentümer Philipp Madreiter baute gemeinsam mit seinen Kindern Vogelhäuser für den Umweltzeichen-Tag, die die Kinder und Mitarbeitern bemalten.
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  • Puradies-Eigentümer Philipp Madreiter baute gemeinsam mit seinen Kindern Vogelhäuser für den Umweltzeichen-Tag, die die Kinder und Mitarbeitern bemalten.
  • Foto: Puradies/Sarah Hampf
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Am 5. Juni ist der Weltumwelttag 2020. Auch im Tourismus werden daher Initiativen ergriffen. Im "Puradies" in Leogang entstanden so viele bunte Vogelhäuschen.

LEOGANG. Der internationale Weltumwelttag am 5. Juni schärft das Bewusstsein, dass auch in Zeiten von Krisen nicht auf den Umwelt- und Klimaschutz vergessen werden darf. Er wurde 1972 von den Vereinten Nationen anlässlich des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm ins Leben gerufen.

In Österreich zeigt der zeitgleich stattfindende Umweltzeichen-Tag in diesem Jahr, dass nachhaltiges Wirtschaften auch ein Weg durch die Coronavirus-Pandemie sein kann. Viele Unternehmen und Bildungseinrichtungen beteiligen sich mit dem Österreichischen Umweltzeichen mit vielfältigen Aktionen und rufen zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen auf.

Vogelhäuser aus Leogang

Auch im Tourismusbereich wird am Umweltzeichen-Tag der Klimaschutz ins Bewusstsein gerufen. Im Puradies Naturresort in Leogang bauen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam Vogelhäuser, die für die gefiederten Gäste aufgestellt werden. 

"Wir lieben unsere Natur in den Bergen und die Biodiversität in unserem Garten & Wald. Wir überlegen uns jeden Tag neue Möglichkeiten, die heimische Artenvielfalt zu schützen und in den Alltag mit unseren Gästen zu integrieren." – Philipp Madreiter

Das Puradies in Leogang wurde vor etwa einem Jahr mit dem österreichischen Umweltzeichen und dem EU-Ecolabel zertifiziert. In Philipp Madreiters Naturresort spielen Nachhaltigkeit und "Bio", also eine ökologische Landwirtschaft, eine besonders wichtige Rolle – nicht umsonst kommt die "Natur" bereits im Namen vor.

Für Madreiter und sein Team war es eine Selbstverständlichkeit, sich am Umweltzeichen-Tag zu beteiligen. Für die Vogelhäuser entschieden sie sich, weil sie einfach zu bauen und schön anzusehen sind. Um die zehn Häuschen baute Philipp Madreiter mit seinen Kindern, die diese wiederum gemeinsam mit Mitarbeitern bemalten.

Die Vögelhäuschen werden im Garten und im eigenen Wald aufgestellt. Dazu soll es Info-Tafeln geben, die über die heimische Vogelwelt informieren. "Dadurch können wir auch unsere Gäste in das Projekt integrieren – so können wir mit diesem Projekt nicht nur hoffentlich vielen Vögeln, sondern auch unsere Mitarbeitern und Gästen eine Freude bereiten", zeigt sich Sarah Hampf (Puradies, Marketing & Sales) begeistert.

Projekt aus Leogang zum Umweltzeichen-Tag: Im Puradies stellte Eigentümer Philipp Madreiter mit seinen Kindern und seinen Mitarbeitern Vogelhäuschen her.
  • Projekt aus Leogang zum Umweltzeichen-Tag: Im Puradies stellte Eigentümer Philipp Madreiter mit seinen Kindern und seinen Mitarbeitern Vogelhäuschen her.
  • Foto: Puradies/Sarah Hampf
  • hochgeladen von Johanna Grießer

Engagement für Umwelt und Klima

Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert sind, haben Nachhaltigkeit als gemeinsamen Fokus. Sie initiieren rund um den Aktionstag am 5. Juni spezielle Maßnahmen, um auf den Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam zu machen, der trotz der Coronavirus-Pandemie nicht nachlassen darf.

So startet die Moser Holzindustrie aus dem Lungau ein Aufforstungsprogramm mit über 1.000 Setzlingen. Das Kunst Haus Wien richtet als erster österreichischer Kulturbetrieb mit dem Umweltzeichen einen Infopoint ein, bei dem der Weg zu Wiens erstem Grünen Museum nachgezeichnet wird. Ein Webinar zu „Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung“ der Kathrein Privatbank gibt Einblick in grüne Veranlagungsformen. Im Einzelhandel sind Umweltzeichen-Produkte wie zertifizierte Schulhefte bei Pagro oder Libro, die Seife des steirischen Kosmetikherstellers Ringana oder Wandfarben von Sefra und Dekor Farben zu vergünstigen Preisen erhältlich.

"Krisenzustand wird zum Dauerzustand" 

Durch den Coronavirus darf die Klimakrise nicht in den Hintergrund rücken, ist Klimaschutzministerin Leonore Gewessler überzeugt. Sie sagt: "Die Klimakrise ist die große Frage unserer Zeit. Wenn die Klimakrise einmal da ist, dann geht sie nicht mehr weg. Dann wird der Krisenzustand zum Dauerzustand. Deshalb brauchen wir jetzt engagierte und ambitionierte Taten. Viele heimische Unternehmen leisten als Träger des Österreichischen Umweltzeichens bereits einen wichtigen Teil zu nachhaltigem Wirtschaften. Gerade in der Corona-Krise haben wir gesehen, dass es mutige Lösungen und Maßnahmen braucht. Diesen Mut brauchen wir auch im Kampf gegen die Klimakrise."



Das Österreichische Umweltzeichen garantiert umweltfreundliche Produkte und trägt zum leichteren umweltfreundlichen Einkauf bei. Produkte und Dienstleistungen, die diese Auszeichnung erhalten, erfüllen strenge Umweltkriterien, die durch ein unabhängiges Gesamtgutachten nachgewiesen werden müssen.

Im Tourismussektor steht das Österreichische Umweltzeichen für konsequente nachhaltige Betriebsführung in ausgezeichneten Hotels, Gastronomiebetrieben, Campingplätzen und Schutzhütten sowie bei den verschiedensten Veranstaltungen, die als Green Meeting oder Green Event organisiert werden.

Ausgezeichnete Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen stehen für eine neue Qualität in der Bildungsarbeit. Ihnen allen ist Klimaschutz und gelebte Nachhaltigkeit ein wichtiges Anliegen.

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Autor:

Johanna Grießer aus Pinzgau

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