24.05.2017, 11:09 Uhr

Ausstellung Wildnis Hochgebirge im Museum Mittersill

Ferdinand Rieder: Naturfotograf, Bergführer und langjähriger Nationalpark Ranger
Mittersill: Sonderausstellung im Felberturmmuseum
Mit der Saisoneröffnung am 27. Mai 2017 wird im Museum eine sehenswerte Fotoausstellung von Ferdinand Rieder gezeigt. 22 großformatige Bilder geben Einblick in die Wildnis und Schönheit der Hohen Tauern, dem größten Schutzgebiet der Alpen.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Nationalparkverwaltung Hohe Tauern.
Laufzeit: 27. Mai bis 26. Oktober 2017

Der Fotograf
Ferdinand Rieder, ein gebürtiger Hollersbacher, zeichnete und malte schon in seiner Kindheit gerne. Mit dem Eintritt in den Nationalpark Hohe Tauern im Jahre 1985 verlagerte er den Schwerpunkt auf die Fotografie. Als Bergführer der ersten Stunde war er oft mit Gästen in den Bergen unterwegs und entdeckte dabei so manches Motiv für seine Fotoarbeiten. An Wochenenden kehrte er zu diesen Stellen zurück und fing die Motive mit der Kamera ein.
Um die eindrucksvolle, vielseitige und wilde Hochgebirgsnatur des Nationalparks zu veranschaulichen, genügte es ihm nicht, schnell einige Fotos zu knipsen. Für gute Aufnahmen war für ihn die sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Dazu gehörte die Suche nach dem passenden Standort, frühes Aufstehen, das richtige Licht und oft auch das Warten auf den idealen Zeitpunkt. Gerade im Hochgebirge können dabei Kälte, Regen und Wind teils sehr unangenehm für den Fotografen werden.
Dem Naturfotografen ist es mit den ausgestellten Bildern gelungen, sowohl die sanften und vertrauten als auch die abweisenden und wilden Seiten der Hohen Tauern abzulichten. Faszinierende Lichtstimmungen und ungewöhnliche Perspektiven ermöglichen es so, das Hochgebirge mit anderen Augen zu sehen.
Ferdinand Rieder trat mit Jahresende 2016 als Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung in den Ruhestand. Seinem Hobby, dem Bergsteigen und Fotografieren, geht er aber weiterhin nach.

Walter Reifmüller
Museumsleiter
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