01.10.2014, 12:04 Uhr

Bergtour auf den Pihapper

Der im Oberpinzgau weithin sichtbare Pihapper (2513 m), ein Berg in der Venedigergruppe, ist der Hausberg von Mittersill. Er ist ein markanter, anspruchsvoller Berg, der sowohl im Sommer als auch im Winter von Bergsteigern und Tourengehern bestiegen wird. Von der Spitze des Pihappers hat man einen herrlichen Rundblick auf die Venediger-, Granatspitz- und Glocknergruppe sowie die Kitzbüheler Alpen.
Der etwas kürze Anstieg auf den Gipfel beginnt beim Gasthof Berghof in Hollersbach (1200 m) und führt über die Pölsenalm zum Pflugberg (2414 m). Der letzte Teil zum Gipfel erfordert Trittsicherheit und gutes Schuhwerk, weil zu dieser Jahreszeit (Ende September) der Steig bereits stellenweise vereist ist. Diese lohnende Bergtour erfordert eine Gehzeit zum Gipfel von 3 ½ bis 4 Stunden (rund 1300 Höhenmeter).
Wie kam dieser Berg zu den Namen „Pihapper“? Eine Antwort suchte ich in der Broschüre „Die Bergnamen der Hohen Tauern“, die vom OeAV und dem Nationalpark Hohe Tauern im Jahr 2011 herausgegeben wurde. Der Sprachwissenschaftler Heinz-Dieter Pohl forschte zur Erläuterung und Herkunft der Bergnamen. Er kam zum Ergebnis, dass einige Bergnamen - wie der mysteriöse Pihapper - im Dunkeln bleiben.
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