Bischofsmütze
Felsblock soll "zerbröseln"

Der 25 Kubikmeter große Felsbrocken stellt keine direkte Gefahr dar, wird aber vorsorglich gesprengt.
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  • Der 25 Kubikmeter große Felsbrocken stellt keine direkte Gefahr dar, wird aber vorsorglich gesprengt.
  • Foto: Gerald Valentin (LMZ)
  • hochgeladen von Anita Marchgraber

Der 25 Kubikmeter große Felsbrocken auf der Bischofsmütze, der seit Sommer unter Beobachtung steht, soll heute gesprengt werden.

FILZMOOS. Bereits im Sommer wurde ein 25 Kubikmeter großer Felsbrocken als Absturz gefährdet eingestuft und steht seit dem unter Beobachtung. Jetzt soll der Kalkstein auf der Bischofsmütze gezielt gesprengt werden.

Vorsicht statt Nachsicht

„Die Schneemassen im strengen Winter hatten ihn ein wenig verschoben, es herrscht aber keine akute Gefahr. Am Freitag wird der Felsen aber vorsorglich gesprengt“, erklärt Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst. Für die Sprengmeister ist es kein alltäglicher Einsatz. In zirka 2.200 Meter Seehöhe sind sie mit Seil und Karabiner unterwegs, Höhenangst ist hier streng verboten. „Innenministerium, Bergrettung Filzmoos, die Firma ,Höhenarbeit‘ aus St. Veit und wir vom Landesgeologischen Dienst arbeiten hier zusammen. Das gute und stabile Herbstwetter hilft enorm, dennoch ist es ein extremer Einsatz, der viel Erfahrung erfordert“, betont der Geologe Valentin.

Der Brocken soll zerbröseln

Ziel der Experten ist es, den Felsbrocken zu zerkleinern, damit die Reste sozusagen kontrolliert ins Tal donnern können. „Wir arbeiten hier in der Kletterroute, anseilen, sichern, klettern, das gehört hier alles dazu. Bis zur Sprengung am Freitagnachmittag werden zirka 20 Bohrlöcher in den Fels gemacht, zirka 25 Kilogramm Sprengstoff werden benötigt“, erklärt Valentin.

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