Ernährungstipps für die nasskalte Jahreszeit
Keine Chance dem Schnupfen

Verena Pucher berät nach den Erkenntnissen der Ernährungspyramide.
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Der Winter naht in Riesenschritten. Noch ist es nicht zu spät, sich gegen die Viren zu wappnen, die er mitbringt.

MAUERBACH (ae). Die Zeitumstellung ist für viele ein kleiner Schock – zwar beträgt sie nur eine Stunde, dennoch dauert es, bis der Körper seinen Rhythmus wieder findet. Der Beginn der Winterzeit markiert aber auch den Auftakt in die nasskalte Schnupfenzeit. Nach der langen, warmen Schönwetterperiode im Herbst trifft uns dieser Wechsel heuer besonders abrupt.

Essensgewohnheiten strukturieren

Nachdem es jetzt also ohnehin heißt, in den Takt zu finden, macht man das am besten gründlich – so wappnet man sich auch ideal gegen Erkältungen. „Eine ausgewogene, bewusste und strukturierte Ernährung ist das Rezept, um den Körper und sein Immunsystem zu stärken“, sagt dazu die Mauerbacher Diätologin Verena Pucher, „Beginnen Sie den Tag mit einem gesunden Frühstück etwa mit Müsli mit Naturjoghurt oder Vollkornbrot mit Topfen. Essen Sie über den Tag verteilt regelmäßig fünf bis sechs Mal.“ Das (leichte) Abendessen sollte mindestens drei Stunden vor dem Schlafen gehen eingenommen werden, zur Unterstützung für eine ruhige Nacht empfehlen sich gegebenenfalls beruhigende Tees aus Passionsblume, Baldrian oder Hopfen, Pucher: „Ein guter Schlaf fördert die Gesundheit.“

Essen nach dem Regenbogen

Eine wichtige Rolle für die Immunabwehr spielen bekanntermaßen die Vitamine. Vergessen Sie Nahrungsergänzungsmittel oder Präparate aus der Apotheke, setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse. „Zwei Portionen Obst pro Tag, drei Portionen Gemüse, eine davon gekocht, geben Ihnen alles mit, was Sie brauchen,“ weiß die Mauerbacher Ernährungsexpertin, „Am gesündesten sind biologische, regionale und saisonale Produkte, aber auch heimische Tiefkühlware hat hohen Wert. Kleiner Tipp: Essen Sie nach dem Regenbogenprinzip: von jeder Farbe etwas, so erhalten Sie automatisch ein große Vielfalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenwirkstoffen.“ Anstatt drei Mal Karotten also auch mal Rote Rüben, grüne Zucchini und weißen Fenchel. Darüber hinaus rät Pucher zum sparsamen Fleischkonsum, denn tierische Produkte können Entzündungsprozesse fördern, „Fleisch sollte nicht öfter als zwei bis drei Mal die Woche am Speiseplan stehen. Fisch hingegen empfehle ich sehr, er enthält wertvolle Fettsäuren.“ Zu guter Letzt: Trinken Sie viel, besonders ratsam sind ungesüßte Kräutertees.

Vitamin Sonne

Verena Pucher hat fünf Jahre Ausbildung als Diätologin hinter sich, sie berät in der neuen Mauerbacher Praxisgemeinschaft in der Steinbachstraße sowohl Menschen mit gesundheitlichen Problemen wie stark Übergewichtige oder Diabetiker als auch an sich Gesunde, die es gerne langfristig bleiben möchten. Ihr letzter Ratschlag für die Wintersaion hat mit Ernährung allerdings nur am Rande zu tun: „Vitamin D unterstützt verschiedene Körperfunktionen und Hormone sowie das Immunsystem. Außerdem gilt es als Stimmungsaufheller, Stichwort: depressive Verstimmung in der dunklen Winterzeit. Es wird jedoch nur zu rund fünf Prozent über die Nahrung aufgenommen, den Großteil produziert der Körper mit Hilfe von Sonnenlicht selbst. Nutzen Sie daher gerade jetzt jede Möglichkeit, Sonne zu tanken. Vergessen Sie dabei nicht die Ärmel hochzukrempeln, damit die Sonne auch an die Haut gelangt!“

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