01.12.2016, 16:28 Uhr

Schneechaos: Dreifacher Einsatz für die FF Tullnerbach

Einsatzu Nr. 1: Ein LKW war auf der Friedhofsstraße geriet auf dem Weg ins Gemeindesammelzentrum ins Rutschen und kam mit dem Vorderrad in einem Graben zum Stehen. (Foto: FF Tullnerbach)

Nach einer schneereichen Nacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Tullnerbach zu gleich drei Einsätzen gerufen.

TULLNERBACH (red). Heute, Donnerstag, wurde die FF Tullnerbach nach einer schneereichen Nacht kurz nach 7 Uhr morgens zu einer LKW-Bergung nach Untertullnerbach alarmiert.
Ein LKW eines Entsorgungsunternehmens war auf der Friedhofsstraße auf dem Weg ins Gemeindesammelzentrum ins Rutschen gekommen und mit dem Vorderrad schräg zur Fahrbahn in einem Graben zum Stehen gekommen. Die FF Tullnerbach rückte unter Kommandant-Stellvertreter Markus Schletz mit dem Kleinrüstfahrzeug sowie dem Rüstlöschfahrzeug zum Einsatz aus. Nachdem der LKW durch den Greifzug gesichert wurde, konnte er ohne weitere Beschädigungen mittels Seilwinde geborgen werden. "Anschließend halfen wir dem LKW-Lenker noch beim Anlegen der Schneeketten um ihm eine sichere Weiterfahrt zu ermöglichen", berichtet die FF Tullnerbach.

Einsatz Nr. 2 direkt im Anschluss

Noch während die Bergung des LKWs im Gange war, wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz gerufen. Der Einsatzleiter rückte daraufhin mit dem Kleinrüstfahrzeug zur zweiten Einsatzstelle ab und übernahm die Absicherung und Ersterkundung bis auch das Rüstlöschfahrzeug den ersten Einsatz abgeschlossen hatte.
Noch während eine LKW-Bergung im Gange war, wurde die FF Tullnerbach zu einer PKW-Bergung in die Weidlingbachstraße alarmiert. Eine junge Lenkerin aus Tulln war auf dem Weg in Richtung Tullnerbach, geriet aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und landete mit ihrem Fahrzeug im abschüssigen Vorgarten eines Einfamilienhauses.
Nachdem ein unter dem Fahrzeug befindlicher Metallsteher abgeschnitten wurde, konnte der PKW mittels Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges ohne weitere Beschädigungen geborgen und gesichert abgestellt werden. Während der Bergungsarbeiten musste die Landestraße L123 von der anwesenden Polizei für rund 30 Minuten für den gesamten Verkehr gesperrt werden. "Glücklicherweise blieb die Lenkerin bei diesem Unfall unverletzt", berichtet die FF Tullnerbach.

Einsatz Nr. 3: Bus blieb stecken

Nach den einsatzreichen Vormittagsstunden, erfolgte gegen 14:30 Uhr eine neuerliche Alarmierung zu einer Fahrzeugbergung. Auf dem Weg zur Landwirtschaftlichen Fachschule Norbertinum war ein Autobus im aufgeweichten Bankett stecken geblieben und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien. Nachdem Einsatz-Kommandant-Stellvertreter Markus Schletz die Sperre der Straße angeordnet hatte, konnte der Autobus mittels Seilwinde rasch auf die Fahrbahn zurück gezogen werden.
Aus Sicherheitsgründen wurde während der Arbeit mit der Seilwinde auch Fußgängern das Passieren der Einsatzstelle kurzzeitig untersagt. "Leider gibt es immer wieder Passanten, die diese Anweisung nicht beachten wollen", berichtet man vonseiten der FF Tullnerbach. Sollte der unwahrscheinliche Fall eines Seilrisses eintreten, wären alle Personen im Bereich des Seiles massiv gefährdet.
Der, bis auf den Fahrer, zu diesem Zeitpunkt unbesetzte Bus konnte danach ohne sichtbare Schäden seine Fahrt fortsetzen.


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