04.11.2016, 09:13 Uhr

Schwerer Baustellenunfall bei Purkersdorfer Eurospar

Baustellen-Unfall bei Purkersdorfer Eurospar: Ein Arbeiter stürzte samt Bagger die Böschung des Gablitzerbaches hinab. (Foto: FF Purkersdorf)

Baufahrzeug stürzte in Gablitzer Bach: Am späten Nachmittag des Donnerstag 3. November kam es zu einem schweren Baustellenunfall beim EuroSpar in Purkersdorf. FF Purkersdorf und Samariterbund waren mit Einsatzkräften vor Ort.

PURKERSDORF (red). In den späten Nachmittagsstunden des Donnerstag, 3.11.2016, ereignete sich bei der Baustelle des EuroSpar ein schwerer Unfall. Ein Baggerfahrer war mit seinem Gefährt die Böschung des Gablitzerbaches hinabgestürzt. Sein Arbeitsgerät versank dabei im Bach.

Verunfallter hatte Glück im Unglück

Als ersteintreffende Einsatzmannschaften leiteten das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Purkersdorf und der Rettungswagen des Samariterbundes Purkersdorf im schwierig zugänglichen Gelände die Versorgung ein. Der Patient hatte bei seinem Ausritt Glück im Unglück: Er kam nicht im Bachbett oder unter seinem Fahrzeug zu liegen. Trotzdem musste er mit einer komplizierten Fraktur und schweren Prellungen stabilisiert und mittels einer speziellen Matratze geschient werden. Die notärztliche Versorgung stellte ein gewisses Maß an Schmerzfreiheit her. Inzwischen trafen Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Purkersdorf mit Bergungsgerätschaften ein. Sie verschafften sich rasch einen gesicherten Zugang zur Unglücksstelle von wo der Verunfallte mittels einer Korbschleiftrage durch einen Kran gerettet werden konnte.

Lob für Einsatzabwicklung

„Die fehlerfreie und blitzschnelle Einsatzabwicklung war ein Schlüssel für eine optimale Versorgung. Der Patient konnte danach direkt ins Landeskrankenhaus St. Pölten transferiert werden, wo die weitere Versorgung stattfand“, führte der Einsatzleiter des Samariterbundes, NFS/NKI Martin Sitter aus, der besonders die exzellente Zusammenarbeit mit der FF Purkersdorf unter Feuerwehrkommandant BR Viktor Weinzinger hervorstrich. Auch der beteiligte Rettungssanitäter Philip Nowak war mit dieser sowie einer Einsatzdauer von weniger als 40 Minuten am Notfallort äußerst zufrieden.
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