25.10.2017, 08:00 Uhr

Steinbachtal: Ersatzbus wird bald abgelöst

Mauerbachs Bürgermeister Peter Buchner an der Haltestelle "Steinbach Brücke". (Foto: Talkner)

Rückfahrkamera sichert Busverkehr im Steinbachtal bis Sommer 2018, bis dahin soll Umbau erfolgen.

STEINBACHTAL (bt). Die Aufregung war groß, als der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) bekanntgab, die Busverbindung in das Steinbachtal mit 4. September zu kappen. Eingestellt wurde die Regionalbuslinie 450 auf dem Abschnitt zwischen Steinbachstraße/Lebereckstraße und der Schleife zum Allerheiligenberg aufgrund eines Gutachtens das ein Sicherheitsrisiko feststellte. Die Gegebenheiten waren seit den 1990er Jahren nicht mehr auf neue Fahrzeuglängen sowie weitere Änderungen der Straßenverkehrsverhältnisse geprüft worden. Für den Teilabschnitt von drei Stationen konnte die bestehende Konzession von 1996 nicht erneuert werden.
Daraufhin hat die Gemeinde Mauerbach unter Bürgermeister Peter Buchner einen Ersatzbus angemietet, der zu den entsprechenden Zeiten zwischen der Haltestelle "Steinbach Brücke" und jener bei der Pizzeria Mia Bella in Mauerbach fährt.

Rückfahrkamera für Busse

Nun gibt es Neuigkeiten: „Durch die nunmehr erfolgte Ausstattung der betroffenen Busse mit einer Rückfahrkamera, wird der Busverkehr im Steinbachtal wieder aufgenommen“, so Verkehrs-Landesrat Karl Wilfing und Straßenbau-Landesrat Ludwig Schleritzko. Bürgermeister Peter Buchner klärt auf, dass die Busse den Streckenabschnitt mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wieder befahren werden. "Jetzt laufen die Vorbereitungen."

Haltestellen werden sicherer

„Durch die baulichen Maßnahmen an den betroffenen Haltestellen werden wir im Steinbachtal wieder an aktuelle Standards gemäß der Fahrzeuglänge und den Straßenverkehrsverhältnissen anknüpfen“, sagt Wilfing.
"Wir haben die Haltestellen natürlich auch überprüft und teilweise sind sie nicht sehr günstig angeordnet. Es wird leichte Verschiebungen geben da und dort und es werden auch Auftrittsflächen geschaffen", erklärt Buchner. Jene Stationen in der Laudongasse, der Talgasse und der Berggasse bekommen sogar Wartehäuschen. Geschafft sein soll dies bis zur Wiederaufnahme des Linienverkehrs. Die Kosten liegen laut Buchner bei 20.000 Euro.

Optionen auf dem Prüfstand


Größeren Aufwand erfordert die Haltestelle "Steinbach Brücke" im Bereich Steinbachstraße/Lebereckstraße. Bis 30. April kann der Streckenabschnitt befristet befahren werden – eine Verlängerung ist bei Bedarf möglich. Bis dahin soll ein Umbau erfolgen. "Die Haltestelle bei der Lebereckstraße wird mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen wie einer Absturzsicherung, Markierungen von Auftrittsflächen und Betontrögen besser abgesichert werden – für diese Maßnahmen hat Landesrat Schleritzko der Gemeinde die Unterstützung des NÖ Straßendienstes angeboten", heißt es in einer Aussendung aus dem Büro Wilfing.
Peter Buchner betont, erst Maßnahmen zu setzen wenn das Konzept ausgereift und die Finanzierung gesichert ist. "Dann wird man das gegenüberstellen zu der Alternativrute über die Berggasse." Hier könne man eine Schleife ziehen - was jedoch die Auflösung der Haltestelle "Steinbach Brücke" zur Folge hätte.

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