Geburten gingen 2013 zurück

2013 gab es so wenige Hochzeiten im Bezirk Reutte wie lange nicht mehr.
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REUTTE (rei). Jährlich tragen die Mitarbeiter des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes in Reutte akribisch unterschiedlichste Daten zusammen und werten diese aus. Heraus kommt eine Statistik, die viele interessante Daten liefert.
Etwa diese: 272 Geburten - annähernd 53 % waren Buben - wurden 2013 gezählt. Alle Kinder kamen im Krankenhaus in Ehenbichl zur Welt. So wenige Kinder erblickten schon lange nicht mehr das Licht der Welt. 2012 waren es noch 298 Neugeborene. 40 Babys hatten eine ausländische Staatszugehörigkeit, zumeist die Deutsche (21).
Der geburtenstärkste Monat war der September (29), am wenigsten Kinder kamen im Dezember (12) zur Welt. Die meisten Neugeborenen haben ihren Wohnsitz in Reutte (51), dahinter reiht sich Pflach (21) auf Platz zwei, gefolgt von Weißenbach und Lechaschau (jeweils 16).
Den 272 Geburten standen 2013 203 Sterbefälle gegenüber. Diese teilen sich fast ident auf Männer (102) und Frauen (101) auf. 105 Personen starben im Bezirkskrankenhaus. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei den Männern bei 73,66 Jahren, bei den Frauen bei 82,28 Jahren.
Die meisten Sterbefälle wurden im Jänner bzw. Oktober registriert (jeweils 23), die wenigsten im November (9).

Weniger Trauungen

Die Zahl der Eheschließungen ging 2013 stark zurück. Beim Standesamt in Reutte wurden 68 Trauungen vorgenommen - der niedrigste Wert seit 2007 (62), noch weniger waren es aber 2006 (56). Von den 136 Brautleuten besaßen 42 eine ausländische Staatsbürgerschaft, zumeist die Deutsche (24) gefolgt von der türkischen (7). 24 Personen (14 Männer, 10 Frauen) schlossen die zweite Ehe, ein Mann sowie eine Frau die dritte Ehe. In fast 90 % aller Eheschließungen entschieden sich die Brautleute dafür, den Familiennamen des Mannes gemeinsam zu führen. Nur in einem Fall (1,47%) nahm der Mann den Namen der Frau an. Der Rest teilt sich auf Doppelnamen auf, bzw. wurden die Namen wie bisher beibehalten.

Ältester Bräutigam war 64

Der älteste Bräutigam war 2013 64 Jahre alt, die älteste Braut 56 Jahre. Auf der anderen Seite der Skala stehen ein 20-jähriger Bräutigam bzw. eine 19-jährige Braut. Der größte Altersunterschied lag bei 16 Jahren (Mann älter als die Frau).
Und wann wird im Außerfern bevorzugt geheiratet? Nein, nicht im „Wonnemonat“ Mai, sondern im September (12) und im August (11). Jänner, März und November (jeweils einmal) sind in dieser Statistik die Schlusslichter.

Autor:

Günther Reichel aus Reutte

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