Großübung mit besonderen Herausforderungen

Mit Hubschraubern wurden Personal und Material ins abgeschnittene Hotel geflogen.
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BREITENWANG (rei). Eine Terrorübung beschäftigte am Freitag Einsatzkräfte aus ganz Tirol. Bei der Landesübung "TROMOS" wurde versucht, eine mögliche Terrorlage, in die das Bundesland verwickelt wird, bestmöglich zu bewältigen.
Auch im Außerfern wurde geübt, hier aber mit einem etwas anderen Übungsansatz: Es galt ein vollbesetztes Hotel (Ammerwald), das nach anhaltenden Unwettern komplett von der Außenwelt abgeschnitten war, mittels Luftbrücke mit Lebensmitteln und medizinischen Gütern bestmöglich zu versorgen. Weil zu allem Übel auch noch die Stromversorgung und das Telefonnetz unterbrochen waren, wurde den teilnehmenden Einsatzkräften einiges abverlangt.

Wichtige Übungen

"Wir üben regelmäßig", erklärte Bezirkshauptmann Konrad Geisler. "Dieses Szenario war aber doch anders, als gewohnt." Anders deshalb, weil Feuerwehren und Rotes Kreuz Hilfsgüter in großer Menge vom Landeplatz bei der Musteralm zurück zum Hotel Ammerwald mittels Hubschrauber transportieren mussten.
Und nicht nur Hilfsgütr, sondern auch persönliche Dinge, galt es doch - in der Übungsannahme - so ausgerüstet mitzufliegen, dass man hinten im Hotel angekommen hier mehrere Tage ausharren kann, um die Eingeschlossenen zu versorgen.

Viel los am Plansee

Reges Treiben herrschte somit nicht nur hinten im Bereich Musteralm und Hotel Ammerwald, auch die Einsatzzentralen in der Bezirkshauptmannschaft sowie jene bei der Feuerwehr Reutte waren voll besetzt.
Konrad Geisler erläutert die Bedeutung solcher Übungen: "Wir haben das Glück, dass es jetzt schon längere Zeit keinen großen Einsatz mehr gegenben hat, bei dem die Bezirkseinsatzzentrale und dieser nachgereiht die Einsatzkräfte vor Ort benötigt wurde. Daher müssen wir regelmäßig üben."
Die Gesamteinsatzleitung lag bei Elisabeth Singer. Unterstützt wurde sie von der Führunsspitze der Polizei, der Rettung und der Feuerwehren. Andreas Schautzgy von der BH Reutte hatte die Übung zu großen Teilen vorbereitet.
Große Unterstützung gab es von der Agrargemeinschaft, der Fa. Speckbacher, welche Verpflegung sicherstellte, vom Hotel Ammerwald und den Elektrizitätswerken Reutte.

Autor:

Günther Reichel aus Reutte

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