Naturparkhaus: Planung wurde vergeben

Projekt Cukrowicz Nachbaur / Siegerprojekt
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Viel „Hirnschmalz“ setzten jene acht Architekten ein, welche zum Architekten- wettbewerb für das neue Naturparkhaus in Weißenbach eingeladen waren. Den Zuschlag erhielt ein Vorarlberger.

Seit kurzem weiß man, wie das künftige Naturparkhaus in Weißenbach aussehen wird. Es wird ein kompakter Baukörper in Holzbauweise sein. Die Idee dazu stammt vom Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH aus Bregenz. Acht Architekten waren eingeladen, sich Gedanken zu machen, wie die künftige Zentrale des Naturparks aussehen soll. Die eingereichten Ideen könnten vielfältiger fast nicht sein.

Ziel des Architektenwettbewerbes war, Vorentwürfe für das Naturparkhaus unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit zu erlangen. Als Mindeststandard wurde der Passivhausstandard vorausgesetzt, sodass die Bestrebungen des Naturparks zur Minimierung der Betriebs- und Erhaltungskosten sowie des Energieverbrauches erreicht werden können.

„Es wurden wirklich sehr interessante Projekte eingereicht. Das Siegerprojekt zeichnet sich durch seine klaren Formen aus. Außerdem ist es energietechnisch optimal“, sagt Naturpark-Obmann LA Heiner Ginther. Und Geschäftsführer Vinzenz Knapp ist überzeugt, dass das gewählte Projekt beim Innenausbau am besten nutzbar ist.

Die Formensprache der einge-reichten Ideen ist sehr unterschiedlich. Sie reichen vom Quader bis hin zum Kristall. Ginther dazu: „Speziell zwei Projekte waren optisch sehr auffallend. Im Ortsgebiet, direkt neben der Kirche, wären diese vielleicht nicht ganz passend gewesen. Ich denke daher, dass die Wahl der Jury in Ordnung geht.“

Letztere setzte sich aus Vertretern der Architektenkammer, der Standortgemeinde Weißenbach, der Abt. Umweltschutz des Landes Tirol und des Naturparkvereines Tiroler Lech zusammen.

Auch Standortbürgermeister Hans Dreier befand sich in der Jury. Er gibt zu, dass ihm das zweitgereihte Projekt besser gefällt: „Dieses hätte sich zum Dorfplatz geöffnet. Dadurch hätten wir Platz gewonnen. Aber ich akzeptiere das Ergebnis. Es war eine demokratische, wenngleich ­knappe Abstimmung. Jetzt ist es wichtig, dass etwas vorwärts geht!“

Die Modelle der eingereichten Wettbewerbsbeiträge sind im Café Treffpunkt (neues Mehrzweckgebäude) in Weißenbach ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten besichtigt werden (Mo 17 bis 23 Uhr, Di Ruhetag, Mi – Sa 10:30 bis 23 Uhr, So 9:30 bis 21 Uhr).

Autor:

Günther Reichel aus Reutte

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