Rückblick auf die Amtszeit als Bundesratspräsidentin

v.l.: Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Caritas-Präsident Michael Landau.
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  • v.l.: Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und Caritas-Präsident Michael Landau.
  • Foto: Parlamentsdirektion
  • hochgeladen von Evelyn Hartman

AUSSERFERN (eha). Die scheidende Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann hat ein halbes Jahr als Bundesratspräsidentin hinter sich - ein Jahr, in dem sie viele interessante Menschen treffen und reisen durfte. Die Bezirksblätter wollten von ihr wissen, wie sie das letzte Jahr erlebt hat.

Was war der bleibendste Eindruck in Ihrer sechsmonatigen Amtszeit?
Sonja Ledl-Rossmann: "Ein bleibender Eindruck ist sicher das Gefühl beim Hissen der Tiroler Landesflagge am Dach des Parlaments gemeinsam mit Günther Platter. Dieser bildliche Moment für die Vertretung unseres Landes im Hohen Haus war schon ein ganz besonderes Gefühl".

Und was war die größte Überraschung?
"Wie rasch ein halbes Jahr vergehen kann und wie viele Kilometer man in dieser Zeit im Auto verbringen kann oder muss. Aber jeder Kilometer und jede Minute waren es wert - die Pflegetour durch Österreich brachte viele schöne Bekanntschaften und wertvolle Aufschlüsse".

Was waren ganz besondere Momente?
"Davon gab es viele, besonders jedoch zwei: zunächst die Angelobung des Herrn Bundespräsidenten und dann das Zusammentreffen mit Papst Franziskus".

Gab es auch einen unliebsamen Moment bzw. eine Enttäuschung?
"Das Nein zur SPÖ zu meinem geplanten Antrag, den eigentlich jeder mittragen müsste. Darin hätte die Bundesregierung aufgefordert werden sollen, eine Expertenkommission zu den wichtigsten Fragen der Pflege und zur Bearbeitung konkreter Themen einzusetzen. Wir steuern sehr rasch auf großen Handlungsbedarf zu, 2021 läuft der Pflegefonds aus. Am Verhalten der SPÖ hat man leider gesehen, dass der Wahlkampf ab jetzt wichtiger ist als alles andere. Dass das Thema Pflege nun aber von allen Parteien so intensiv bearbeitet wird, zeigt auch, dass mein Einsatz nicht umsonst war".

Jetzt freue ich mich auf….
"das gleiche, auf dass sich wohl auch die meisten Menschen in unserem Bezirk zurecht freuen: ein bisschen Sommer, eine kurze Verschnaufpause und Zeit mit meiner Familie".

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