80-Meter-Absturz
Segelflieger bei Ehrwald abgestürzt: Pilot aus Deutschland stirbt

Ein Segelflieger ist am Donnerstag im Bereich des Breitenkopfs bei Ehrwald abgestürzt. Einsatzkräfte und der Polizeihubschrauber standen im alpinen Gelände im Einsatz. | Foto: ISV
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  • Ein Segelflieger ist am Donnerstag im Bereich des Breitenkopfs bei Ehrwald abgestürzt. Einsatzkräfte und der Polizeihubschrauber standen im alpinen Gelände im Einsatz.
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Ein Segelflugzeug ist am Donnerstag zu Mittag im Bereich des Breitenkopfs in der Mieminger Kette bei Ehrwald im Bezirk Reutte abgestürzt. Nach ersten Informationen dürfte der Segelflieger gegen eine Felswand geprallt sein. Einsatzkräfte aus Ehrwald und Telfs sowie der Polizeihubschrauber standen im Großeinsatz. Informationen über mögliche Verletzte lagen zunächst nicht vor.

EHRWALD. Absturz über 80 Meter im Bereich des Breitenkopfs. Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 13 Uhr im Gaistal bei Ehrwald. Ein Augenzeuge meldete den Absturz des Segelfliegers. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Fluggerät gegen die nordseitige Wand des Breitenkopfs geprallt sein. In der Folge dürfte der Segelflieger rund 80 Meter abgestürzt sein, hieß es von der Polizei.

Wenig später konnte der abgestürzte Segelflieger geortet werden. Er befindet sich am Fuß des Breitenkopfs im sogenannten Breitenkar. Das Gebiet liegt gegenüber der Talstation der Gaistalbahn. Der Pilot - 72 Jahre alt und aus dem Landkreis Rosenheim - verstarb bei diesem Unfall. Laut mehreren Berichten dürfte der Deutsche allein im Flieger gewesen sein. 

Schwieriger Einsatz für Rettungskräfte

Die Unglücksstelle gilt laut Polizei als schwer zugänglich. Deshalb wurden neben Einsatzkräften am Boden auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ angefordert. Dieser brachte Rettungskräfte und Ausrüstung in das alpine Gelände.

Der Polizeihubschrauber „Libelle“ war am Donnerstag im Bereich der Mieminger Kette im Einsatz. Er unterstützte die Rettungskräfte bei der Versorgung und Bergung nach dem Segelfliegerabsturz. | Foto: Symbolfoto: Reichel
  • Der Polizeihubschrauber „Libelle“ war am Donnerstag im Bereich der Mieminger Kette im Einsatz. Er unterstützte die Rettungskräfte bei der Versorgung und Bergung nach dem Segelfliegerabsturz.
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Mehrere Einsatzorganisationen aus der Region standen am Donnerstagnachmittag im Einsatz. Weitere Details zum Unfallhergang sowie Informationen über mögliche Verletzte waren vorerst noch nicht bekannt.

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Foto: Symbolbild: MeinBezirk/SPRENGERM
Der Polizeihubschrauber „Libelle“ war am Donnerstag im Bereich der Mieminger Kette im Einsatz. Er unterstützte die Rettungskräfte bei der Versorgung und Bergung nach dem Segelfliegerabsturz. | Foto: Symbolfoto: Reichel
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