Kommentar

Sieger sehen anders aus: Die Freude bei der ÖVP im Bezirk Reutte ob des Egebnisses bei der Nationalratswahl ist gebremst. Ja, man hat klar die meisten Stimmen bekommen, konnte sogar zulegen, aber man hat auch verloren - nämlich ein Mandat und damit eine Stimme für den Bezirk. Elisabeth „Liesi“ Pfurtscheller hat es nicht geschafft, ihren Sitz in Wien zu verteidigen. Das ärgert, zumal im Vorfeld ÖVP-intern nicht alles ganz „sauber“ ablief. Eine Wahlempfehlung von Sebastian Kurz zugunsten des Imsters Dominik Schrott - die es so aber nicht gab - sorgt für Nachwehen. Nachwehen gibt es auch dahingehend, ob die Außerferner ÖVP nicht gut beraten gewesen wäre, wenn nicht drei ambitionierte Kandidaten (Pfurtscheller, Angerer, Senn) für sich laufen, sondern alle für eine? Wer weiß. Aber es ist eh müßig darüber zu diskutieren. Die Wahl ist (dumm) gelaufen. Der Bezirk Reutte verliert eine Repräsentantin. Aber eines ist klar: Das Wahlsystem macht es zunehmend für kleine Regionen schwer, sich zu behaupten. Bei der Landtagswahl 2018 wird es nicht anders sein.

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