29.10.2017, 11:43 Uhr

Erholsame Nächte- Erfolgreiche Tage

Das MINI MED Studium ist Österreichs führende Veranstaltungsreihe rund um das Thema Gesundheit. Alle Experten und Expertinnen stellen sich für die Bevölkerung ehrenamtlich zur Verfügung und halten Vorträge über verschiedenste Themen.
Den Anfang für diese Saison machte am Dienstagabend Dr. Christoph Puelacher mit dem Thema „Schlafstörungen und die innere Uhr“.

Passend zur Zeitumstellung am Wochenende erklärte Dr. Puelacher unter anderem um was es sich bei einem sogenannten „,Minijetlag“ handelt und wie genau die innere Uhr eines Menschen tickt.
Für viele von uns ist es jedes Jahr ein Graus wenn wieder die Zeit umgestellt wird und das nicht ohne Grund, denn für den Körper ist diese eine Stunde purer Stress und er braucht immerhin ein- bis drei Tage um seine innere Uhr wieder richtig einzustellen.
Die innere Uhr steuert unseren Schlaf- Wach Rhythmus und synchronisiert die Zusammenarbeit der einzelnen Organe. Bei „sturen“ Menschen wechselt die innere Uhr exakt alle zwei Stunden.


Schlafstörung ist auch in Tirol ein weit verbreitetes Thema


Denn allein in Tirol leiden 30% an Schlafstörungen und davon sind ca. 10 -15% sogar chronisch.
Bei anhaltenden Schlafstörungen empfiehlt Dr. Puelacher sich schnellstmöglich von einem Hausarzt untersuchen zu lassen,denn diese sind auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen.
Bei Schlafstörungen liegt das Risiko an Bluthochdruck zu leiden bei 60- 70%, dicht gefolgt von Herzinsuffizienz, Schlaganfall, Diabetes und Koronare Herzerkrankungen.
Aber auch das Hirn benötigt gesunden Schlaf um regelmäßig die nicht verwendeten Synapsen abbauen zu können um wieder Platz für Neues zu schaffen.

Was kann man selbst für einen gesunden Schlaf tun?

Gesunder Schlaf liegt vor allem an einer gesunden Ernährung und ausreichend Sport.
Aber auch kleine Dinge wie der Blick ins Handy oder fernsehen im Bett tragen dazu bei Schlafstörungen zu verursachen. Elektrische Geräte strahlen ein sogenanntes Blaulicht aus, welches das Melatonin stoppt und uns wieder „aufweckt“ und so einen gesunden und erholsamen Schlaf verhindert.
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Silke Maier aus Innsbruck | 07.11.2017 | 10:39   Melden
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