31.10.2017, 00:00 Uhr

Kommentar

Ein gemeinsames
Auftreten fehlt

„Mich wundert ja, dass sich niemand wehrt. Unglaublich!“ Ein Bekannter aus dem Allgäu meinte das unlängst in einer Diskussion rund um den vielen Verkehr durch das Außerfern. Er hat Recht und doch nicht. Der Unmut ist groß, die Rufe nach Maßnahmen sind laut. Ein koordiniertes Vorgehen gibt es aber nicht. Niemand ist da, der das Thema an sich zieht und dem Kampf gegen die Belastungen ein Gesicht gibt. Unterschriftenaktionen, Lärmmessungen, die Forderung nach Geschwindigkeitsbeschränkungen. Es ist einiges in Bewegung. Es gibt andererseits natürlich auch die Forderung nach (Aus)Baumaßnahmen, die durchaus auch Platz in dieser Diskussion finden müssen. Was es nicht gibt, ist ein gemeinsames Auftreten im Bezirk. Jeder soll sein „Süppchen kochen“, das passt schon. Letztlich sollten aber alle Maßnahmen doch irgendwo zusammenfließen. Dadurch bekäme der Bezirk vielleicht mehr Gehör in Sachen Verkehrs. Diese eine starke Person oder Institution, die diese Rollen einnehmen könnte, ist aber nicht in Sicht.
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