06.11.2017, 13:37 Uhr

"Riadarei" startete Anfang Oktober voll durch

Karolina Maier (Riadarei) und Regionalmanagerin Stefanie Moser (RMOÖ GmbH) bei der Eröffnung der FoodCoop Riadarei in den Abholräumlichkeiten in der Bildungswerkstatt Knittlingerhof, Hohenzell. (Foto: RMOÖ)
INNVIERTEL. Herbstzeit ist Erntezeit. Das wird auch deutlich, wenn man einen Blick in die Tür der Abholstelle der neu gegründeten FoodCoop "Riadarei" in Ried wirft: Volle Kisten mit hochwertigen Lebensmitteln aus der Region.
Anfang Oktober startete die FoodCoop Riadarei mit ihrem Eröffnungsfest so richtig durch und ist seither wesentlicher Teil der regionalen Lebensmittelversorgung, sowie Vernetzungsstelle zwischen Konsumenten und Produzenten in der Region.

Regionale und vegetarische Produkte

Zu wissen woher das tägliche Brot kommt und unter welchen Rahmenbedingungen Lebensmittel produziert werden, wird Konsumenten zunehmend wichtiger. Diesem Bedürfnis des direkten Kontakts zu den Produzenten nehmen kritische Verbraucher immer häufiger selbst in die Hand. Dem Kerngedanken einer FoodCoop entsprechend organisieren sich nun auch in der Initiative Riadarei engagierte Konsumenten für den Bezug von nachhaltig produzierten, vorwiegend biologischen Produkten von Bauern aus der Region.
Jede FoodCoop ist so individuell wie ihre Mitglieder – so kam es auch, dass die Riadarei beispielsweise rein auf vegetarische Produkte setzt. In einer späteren, weiteren Ausbaustufe des Projekts, soll das klassische FoodCoop-System um ein innovatives Zeittauschsystem für noch intensivere Zusammenarbeit zwischen Konsumenten und Produzenten erweitert werden.

Unterstützung holen und Ideen umsetzen

„Derartige Projekte zeigen die Innovationskraft und das große Gestaltungsengagement, das in den Menschen der Region Innviertel-Hausruck steckt,“ freut sich Regionalmanagerin Stefanie Moser über die Realisierung des Projekts. Zentraler Projektpartner ist neben der Bildungswerkstatt Knittlingerhof, die beispielsweise den Abholraum zur Verfügung stellt, auch der Verein Inn-Salzach-EUREGIO, der mit dem EUREGIO-Projektefonds eine erste Abstoßfinanzierung leisten konnte. So wie bei dem Projekt Riadarei unterstützen Regionalmanager der RMOÖ Gemeinden und Unternehmen sowie Vereine und Verbände dabei, ihre individuellen Projektideen in verschiedenen Themenbereichen umzusetzen, sich untereinander zu vernetzten und so die Region Innviertel-Hausruck aktiv mitzugestalten.
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