UJZ Mühlviertel
Bundesliga-Start verlief nicht ganz nach Plan

Für das UJZ Mühlviertel lief nicht alles nach Plan.
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  • hochgeladen von Annika Höller

UJZ Mühlviertel kommt zum Bundesliga-Start nicht über ein 7:7 gegen Dynamic One hinaus. Madsen mit bestechendem Debüt. 

BEZIRK. Das UJZ Mühlviertel musste sich zum Bundesliga-Start gegen Dynamic One mit einem 7:7 begnügen. "Das war ein Weckruf für uns", fasste UJZ-Trainer Martin Schlögl das Ergebnis zusammen. Ja, ein wenig Zähneknirschen war mit dabei, hatte die Final-Four-Marschroute des Neufeldners doch einen Sieg gegen den Lokalrivalen vorgesehen.
Dass es nicht so gekommen war, lag am Matchplan, der nicht aufgegangen war. Dieser lautete: Schauen, ob unten was abfällt, und die oberen vier Gewichtsklassen heimbringen. Diesem Vorhaben machte allerdings Johannes Kastinger einen Strich durch die Rechnung, der bis 81 Kilogramm den eine Klasse nach oben gewechselten Driton Shala im ersten Durchgang per O-soto-gari Ippon erwischte. Zwar revanchierte sich der Mühlviertler im Rematch, mehr als ein Unentschieden war fürs UJZ allerdings nicht mehr drinnen. Weil eben in den unteren Gewichtsklassen doch nichts abfiel. Nikolas Rechberger (-60 gegen den Ungarn Daniel Monori), Tobias Weixelbaumer (-66 gegen Florian Doppelhammer) und Samuel Gaßner (-73 gegen den Ungarn Frigyes Szabo) zeigten zwar enge Partien, letzten Endes aber brotlose Kunst. Insbesondere bei Gaßner spürte man, dass trotz seiner erst 17 Jahren gegen den Legionär etwas geht. Eine dritte Strafe in der Verlängerung bzw. ein später Konter wurden dem Ottensheimer aber zum Verhängnis. "Sami muss aus diesen Partien lernen", erwartet sich Schlögl noch mehr vom Talent.

Gelungener Einstand von Madsen

Freuen durfte sich am Freitagabend Mathias Madsen. Der dänische Neuzugang feierte ein starkes UJZ-Debüt, fertigte bis 100 Kilogramm sowohl gegen Mathias Willnauer als auch Florian Roithner jeweils mit Ippon ab. Dabei deutete der Schützling von Peter Scharinger an, was stimmungsmäßig in der Josef-Reiter-Halle an jenem Abend möglich war. Denn die Tribünen in Niederwaldkirchen waren gerammelt voll. Mitunter auch, weil die Sporthauptschule eine Aufführung in der Pause zum Besten gab.
Ebenfalls als Bank erwiesen sich Marcus Nyman (-90) und Daniel Allerstorfer (+100). Beide waren unter der Woche noch im Trainingslager in Ekaterinburg (RUS). Allerstorfer war erst am Donnerstag heimgekehrt, Nyman schon am Mittwoch. "Darum konnte ich am Donnerstag noch arbeiten", sagte der Liftmechaniker, der den Grand Slam in Ekaterinburg noch ausgelassen hatte, da er sich in Düsseldorf eine Muskelverletzung zugezogen hatte. Wäre es nach seinem Nationaltrainer gegangen, hätte Nyman auch für die Liga gegen Dynamic One vorsichtshalber passen sollen. Der Schwede fühlte sich jedoch fit genug und demonstrierte das mit zwei Siegen über Daniel Hoffmann.
Allerstorfer schlug im Schwergewicht Alexander Willnauer zweimal. Das sicherte zwar den Tabellenpunkt, vermochte die Laune von Trainer Schlögl aber nicht mehr gänzlich zu heben. "Es ist nicht alles eitel Wonne bei uns", sagte der Betreuer. "Die junge Generation ist zwar gut, aber wir brauchen noch Zeit."

Auswärts gegen Wels

Die nächste Gelegenheit bekommt das Team in drei Wochen auswärts gegen Wels. Die Messestädter mussten sich zum Auftakt ohne den angeschlagenen Shamil Borchashvili bei Flachgau 5:9 geschlagen geben.

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