Kneidinger übernimmt Kirchberger

Georg Oberaigner mit Anna und Maria Kneidinger.
  • Georg Oberaigner mit Anna und Maria Kneidinger.
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BEZIRK (wies). Ab 1. Oktober wird die Firma Kirchberger Geschichte sein. Der Standort Neundling, bisher unter der Leitung von Georg Oberaigner, wird von Anna und Maria Kneidinger übernommen und weitergeführt. "Mit den Marken Skoda und Opel können neue Kunden angesprochen werden", sagt Geschäftsführerin Anna Kneidinger.

Kernkompetenz stärken
Die Oberaigner Gruppe verkauft den Standort, um verstärkt
den Fokus auf die weitere Produktionssteigerung bei den bestehenden Produkten und die Entwicklung von E-Mobilität in Nebelberg zu legen. "Wir haben den Standort einst übernommen, um den Kontakt zu den Händlern zu bekommen, Kooperationen mit anderen Automobilherstellern aufzubauen und neue Marktzugänge für die Entwicklung der Allradtechnik zu erschließen", berichtet Geschäftsführer Georg Oberaigner. "Dadurch ergaben sich Projekte und neue Produkte, was wichtig für den Erfolg der Oberaigner-Gruppe in den vergangenen Jahren war." Nun widme man sich verstärkt wieder der Kernkompetenz und der Entwicklung von neuen Technologien.

Symbiose in Lackiererei
Für die Kneidingers hat die Übernahme von Kirchberger in Neundling weitere Vorteile: "Zum Beispiel können Karosserie- und Unfallschäden im modernen Lackierzentrum des Kneidinger Centers repariert werden." Neben den Vorteilen für die Kunden sehen die Schwestern die Chance, die wirtschaftliche Basis des Unternehmens auszubauen und "durch einen weiteren Standort die Kosteneffizienz zu steigern", sagt Maria Kneidinger. Übernehmen will sie auch die Stamm-Belegschaft und deren Know-How.

Ottensheim kein Thema
Aufgrund des eigenen Kneidinger-Standorts in Linz war die Übernahme von Kirchberger Ottensheim kein Thema. Unklar ist derzeit noch, wie es mit diesem weitergehen wird. "Wir sind noch in Verhandlungen und ich bin zuversichtlich, sie noch diese Woche abschließen zu können", sagte Oberaigner am Montag. "Ziel ist, alle 20 Arbeitsplätze dort zu sichern, aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt erst zu 95 Prozent fix."

Integration funktioniert
Dass Kneidinger die schrittweise Expansion und Integration von Standorten beherrscht, haben sie in der Vergangenheit bereits bewiesen – am Standort Aigen-Schlägl, der 2002 eingegliedert wurde.

Zur Sache:

Mit der Übernahme wird das Kneidinger Center über insgesamt fünf Standorte verfügen. Zwei in Rohrbach-Berg, einen in Lembach und einen in Aigen-Schlägl sowie einen in Linz/Dornach. Derzeit beschäftigt Kneidinger 115 Mitarbeiter, am Kirchberger-Standort in Neundling sind es 20. Etwa 700 Neuwagen und 800 Gebrauchtwagen werden bei Kneidinger verkauft sowie mehr als 55.000 Werkstattstunden geleistet.

Autor:

Karin Bayr aus Rohrbach

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