Caspar, Melchior und Balthasar ziehen durch das Land

Die Sternsinger-Kinder aus der Pfarre Bürmoos zogen im Vorjahr von Haus zu Haus.
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SALZBURG (lg). Wenn Caspar, Melchior und Balthasar rund um den Dreikönigstag von Haus zu Haus ziehen, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln, dann ist wieder die Zeit der Sternsinger. Gut 10.000 Kinder und Jugendliche engagieren sich dabei in der Erzdiözese Salzburg für die humanitäre Sache.

Lokale Partner vor Ort

Die kleinen Königinnen und Könige bringen die Weihnachtsbotschaft und den Segen für das neue Jahr in die Häuser und Wohnungen. Zugleich bitten sie um Solidarität mit benachteiligten Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. "Mit den Spenden der Sternsingeraktion werden jährlich rund 500 Projekte in 20 Ländern unterstützt. Dabei wird eng mit lokalen Organisationen zusammengearbeitet, die mit viel persönlichem Einsatz positive Veränderungen bewirken", erklärt Wolfgang Hammerschmid-Rücker, Geschäftsführer der Katholischen Jungschar.
Allein im Vorjahr haben die Sternsinger 1.867.831 Millionen Euro in der Erzdiözese Salzburg "ersungen". In diesem Jahr dient das Projekt "Jugend schafft Zukunft" als Beispielprojekt. Dabei sollen Jugendliche in Nicaragua bessere Chancen für ihre Zukunft erhalten. "Viele Menschen in Nicaragua stehen vor großen Problemen: Landbesitz und Einkommen sind ungerecht verteilt, jedes fünfte Kind leidet unter Mangelernährung. Viele Kinder arbeiten, um zu überleben – in den Tabakfabriken, auf Plantagen, als Haushaltshilfen. Ohne Schulabschluss verlieren sie jedoch jede Chance auf ein besseres Leben", führt Hammerschmid-Rücker aus.

Bäcker, Schneider, Schlosser

Bei der Partnerorganisation CECIM können junge Menschen in Ciudad Sandino, einer Stadt nahe Managua, einen Beruf erlernen. Mit dieser Ausbildung, etwa in der Bäckerei, Schneiderei, Schlosserei oder Fahrrad-Werkstätten, schaffen es die Jugendlichen, auf eigenen Beinen zu stehen. "Das Besondere daran ist, dass von Anfang an die Kooperation mit lokalen Unternehmen gesucht wird und so ein späterer Arbeitsplatz gesichert ist", erklärt Hammerschmid-Rücker. Für ihn und sein Team bedeutet Sternsingen, "ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Diese soll sich aber nicht nur auf wenige Tage im Jahr erstrecken, sondern uns das ganze Jahr begleiten."

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