Die größten Fehler beim Schwimmen

Ob Schwimmen hier immer als Sportart zu bezeichnen ist, bleibt dahin gestellt. Denn mit der richtigen Technik und einem trainingsorientierten Schwimmstil haben es nur die wenigsten Österreicher. Oft ist mehr Plantschen als Schwimmen angesagt. Dabei hätte Schwimmen enorme Vorteile: es schont in der Regel die Gelenke (Ausnahme: Schulterprobleme), stärkt das Herz-Kreislaufsystem und trainiert so gut wie alle Muskelgruppen.
Schwimmen will also gelernt sein. Und das gilt nicht nur für Triathleten.

Hier ein kleiner Überblick über die größten Fehler:

1. Gute Schwimmer starten im Trockenen
Kraft-, Stabilitäts- und Beweglichkeitstraining wird oft vernachlässigt. Doch gerade darin liegen wichtige Voraussetzungen für eine gute Schwimmtechnik. Die Kraft in der Rumpfmuskulatur (also Bauch und Rücken) ist für Schwimmer enorm wichtig, um ein effektives Widerlager für Bein- und Armbewegung zu bilden. Für eine gute Wasserlage ist Stabilisationstraining unerlässlich.

2. Technik passt nicht
Auch wenn es für Erwachsene oft komisch klingt, ein Schwimmtrainer oder die Teilnahme an einem Schwimmkurs macht Sinn. Sei es um die schon bestehende Technikkenntnisse aufzufrischen oder zu verbessern, oder um die Technik grundlegend neu zu erlernen. Technikübungen sollten Teil eines jeden Trainings im Wasser sein!

3. Monotones Dauerschwimmen
...bremst die Weiterentwicklung. Viel mehr Sinn macht es, Distanzen und Geschwindigkeit immer wieder zu variieren.

4. Übertriebener Einsatz von Schwimmhilfen
Schwimmhilfen gibt es jede Menge, angefangen von Neoprenanzügen, Paddels, Brettern, usw. Sie ab und zu einzusetzen, ist o.k. und kann beim Erlernen von gewissen Techniken Sinn machen. Beim Dauereinsatz können sie aber auch kontraproduktiv sein, denn man neigt dazu sich zu sehr auf die jeweilige Schwimmhilfe zu verlassen.

5. Keine Regelmäßigkeit
Wie in jeder anderen Sportart, gilt auch hier: die Regelmäßigkeit macht es. Schwimmen kann man Dank Hallenbad das ganze Jahr. Anfangs sollte man auch 2-3x/Woche trainieren um Fortschritte zu machen. Die ideale Trainingszeit liegt bei 20-40 Minuten. Wer fit ist, kann auch längere Einheiten absolivieren.

6. Schulterprobleme werden unterschätzt
Auch wenn Schwimmen zu den gelenkschonenden Sportarten zählt, gibt es einige Ausnahmen. So können z.B. Schulterprobleme verstärkt werden. Ähnliches gilt für Knie- oder Hüftprobleme. Hier wäre auf jeden Fall Rückenschwimmen oder Kraulen zu bevorzugen. Im Zweifel Rücksprache mit Therapeut oder Trainer halten!

7. Überstreckter Hals beim Brustschwimmen
Hier sind Frauen besonders gefährdet, besonders dann, wenn die Haare nicht nass werden sollen. Dies kann gemeinsam mit einer Hohlkreuzbildung zu einer Verschlimmerung von Lenden- bzw. Halswirbelsäulenbeschwerden führen. Man sollte darauf achten so flach wie möglich im Wasser zu liegen und idealerweise beim Beinschlag mit dem Kopf eintauchen.

8. Training nur im Schwimmbad
Vor allem Triathleten trainieren allzu oft ausschließlich im Schwimmbad, allein auf einsamer Bahn. Das hat mit der Realität eines Wettkampfes herzlich wenig zu tun. Am Start gleicht die Sache nämlich mehr einer Art Boxkampf im Wasser. Außerdem ist die Orientierung in freier Wildbahn wesentlich schwieriger als im Becken. Daher gilt: immer wieder auch im See trainieren!

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Autor:

Conny Hörl aus Salzburg-Stadt

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