Stück Salzburg in Luxemburg
Denkmal „Unitatis“ steht jetzt in Schengen
- Von rechts nach links: Martin Rehrl, (Metallkünstler), Daniel Ronacher (Regisseur) mit seinem Team von SolidShot Film Productions – Lara Wegscheider, Christoph Handl, Ivana Stürzenbaum, Georg Papadelis, Lisa Hödlmoser, David Hennerbichler, David Pollhammer, Noah Engländer.
- Foto: Gemeinde Schengen
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Das Denkmal „Unitatis“ des Salzburger Metallkünstlers Martin Rehrl aus Golling wurde in Schengen (Luxemburg) aufgestellt. Zudem wurde der Dokumentarfilm „Salzburg. Eine Kunstgeschichte“ des Regisseurs Daniel Ronacher (SolidShot Film Productions) dort gezeigt.
SALZBURG, GOLLING, SCHENGEN. Es sollen laut den Schilderungen von Eva Weissenbacher von der Kunsthilfe Salzburg "magische Momente" gewesen sein, als am vergangenen Samstag, 18. Juni, bei strahlendem Sonnenschein in Schengen in Luxemburg, auf dem „Place des Étoiles“, der schwarze Vorhang für die Enthüllung des Denkmals „Unitatis“ vor "großem Publikum" aus Luxemburg und Österreich fiel. Schengen ist nämlihc der erste Standort jener Weltreise, die das Werk des Salzburger Metallkünstler Martin Rehrl – er stammt aus Golling im Tennengau – in der kommenden Dekade vor sich hat.
„Ich möchte mit Unitatis ein Zeichen setzen für Jahrzehnte, vielleicht für Jahrhunderte. Krisen wird es immer wieder geben, das, woran wir glauben sollen, sind Solidarität und Zusammenhalt. Herzlichen Dank an alle Förderer und Partner, dass der Traum, Unitatis in Schengen aufstellen zu können, nun verwirklicht werden konnte.“
Martin Rehrl, Metallkünstler, in der Aussendung der Kunsthilfe Salzburg
Ein ganzes Jahr lang soll das neun Meter hohe Denkmal nun an diesem Ort zu bestaunen sein; und es soll – so die Kunsthilfe Salzburg – "zur Stärkung der Solidarität und des Friedens in der Welt beitragen". „Wir heißen Sie herzlich willkommen und sind sehr stolz, dass die erste Station der Weltreise von „Unitatis“ bei uns in Schengen ist, sehr passend, da Esch Europäische Kulturhauptstadt 2022 ist,“ ztiert die Kunsthilfe Salzburg den Bürgermeister von Schengen, Michel Gloden.
- Martin Rehrl (Metallkünstler), Eva Weissenbacher (Kunsthilfe Salzburg), François Valentiny (Valentiny Foundation), Ingrid Weinberger und Marlies Muhr ("Kontaktbrücke" zu François Valentiny), Michel Gloden (Bürgermeister Schengen), Daniel Ronacher (Solid Shot Film Productions).
- Foto: Gemeinde Schengen
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"Unitatis: ein Moment für die Ewigkeit"
Wie die Kunsthilfe Salzburg ausführte, habe Martin Rehrl "ein Moment für die Ewigkeit" erschaffen. Er stehe stellvertretend für eine Generation junger Menschen, die aus ihrer "unbeschwerten Jugend" ganz plötzlich mit Krisen und sogar Krieg konfrontiert wurden. Und doch habe Rehrl "durch die Menschen und ihr Verhalten" Inspiration gefunden. Es sei der Zusammenhalt gewesen, den er "für immer" habe festhalten wollen. Ein Zeichen, das alles überdauern werde und – so heißt es in der Kunsthilfe-Mitteilung – "uns auch in Zukunft stärken soll. Damit wir niemals vergessen, dass wir uns gemeinsam helfen können und sollen. Einer für den anderen, eine Hand austrecken und die andere greifen. Gemeinsam überwinden wir die Ohnmacht der Hilflosigkeit."
„Ich gratuliere Martin Rehrl zu seinem Meisterwerk und freue mich, dass wir Unitatis hier an diesem wichtigen Ort für den europäischen Gedanken enthüllen, um mit Kunst Menschen zu verbinden.“
Lex Delles, Tourismusminister Luxemburg, in der Aussendung der Kunsthilfe Salzburg
Das Denkmal „Unitatis“, das seinen Ursprung in Salzburg hat, geht – so informierte die Kunsthilfe Salzburg weiter – gemeinsam mit dem Dokumentarfilm „Salzburg. Eine Kunstgeschichte“ von Daniel Ronacher (SolidShot Film Productions) auf eine zehnjährige Weltreise, die nun in Schengen begann. „Wir freuen uns, dass wir nach der Enthüllung von Unitatis den Dokumentarfilm 'Salzburg. Eine Kunstgeschichte' im historischen „Kochhaus“ in Schengen zeigen konnten, der sich der Frage widmete, ‘Brauchen wir die Kunst, um nicht an der Wahrheit zugrunde zu gehen?’ Die Interviews faszinierender Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur sowie die Geschichte von Unitatis begeisterten Gäste und Politiker“, äußerte sich Daniel Ronacher in der Kunsthilfe-Aussendung. Melitta Schubert, österreichische Botschafterin in Luxemburg, wird so zitiert: „Der Film ‘Salzburg. Eine Kunstgeschichte’ hat mich tief berührt. An Hand der Entstehungsgeschichte von 'Unitatis' wird in dieser Dokumentation deutlich gezeigt, wie wichtig Kunst gerade in Krisenzeiten ist.“
- Martin Rehrl und Daniel Ronacher vor "Unitatis" in Schengen.
- Foto: Gemeinde Schengen
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Ein Blick zurück, wie "Unitatis" begann
Es war im Frühjahr 2020, als die Kunsthilfe Salzburg eigenen Angaben zufolge junge Künstler ermutigte, den Menschen in der Krisenzeit ein positives Zeichen der Kunst zu geben. Damit habe die Erschaffungszeit des Denkmals „Unitatis“ und des Dokumentarfilm „Salzburg. Eine Kunstgeschichte“, mit der Fertigstellung 2021, begonnen. Albert Schmidbauer, CEO und Eigentümer Biogena Group, habe die Gesamtkosten übernommen. Später wurde das "Unitatis" zunächst beim ORF Landesstudio Salzburg aufgestellt.
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