Schärdings Bezirkssiegerin
Trophäe für besonderes Ehrenamt geht an Maria Bachmaier
- Chefredakteur Thomas Winkler, OÖ-Versicherung-Generaldirektor Othmar Nagl, Florian-Bezirkssiegerin Schärding Maria Bachmaier, Landeshauptmann Thomas Stelzer (v. l.)
- Foto: Land OÖ/Peter Christian Mayr
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Sie lebt für die Lebenshilfe: Maria Bachmaier engagiert sich seit 20 Jahren für die Lebenshilfe-Arbeitsgruppe Münzkirchen. Selbst Mutter eines beeinträchtigten Sohnes hat sie sich mit Herzblut dem Wohlergehen der Klienten verschrieben. Für ihren Einsatz wurde sie nun mit dem Florian, dem Preis für besonderes Ehrenamt, ausgezeichnet.
WERNSTEIN. Schärdings Bezirkssiegerin der Florian-Ehrenamtsaktion heißt Maria Bachmaier. Die Wernsteinerin ist Obfrau der Lebenshilfe-Arbeitsgruppe Münzkirchen. Mit dem "Florian" wird sie für ihren inzwischen 20 Jahre langen unermüdlichen Einsatz für Menschen mit Beeinträchtigung geehrt.
Der "Florian" ist eine Aktion von MeinBezirk in Kooperation mit dem Land OÖ, der OÖ Versicherung und dem ORF OÖ. Die Aktion zeichnet jene Menschen aus, die sich im Bereich Ehrenamt besonders engagiert haben. Es gab zahlreiche Nominierungen, unter denen eine Jury nun jeweils einen Bezirkssieger sowie einen Landessieger wählte.
- Geburtstagsfeier in der Lebenshilfe Münzkirchen.
- Foto: Lebenshilfe OÖ
- hochgeladen von Kathrin Schwendinger
Über die Auszeichnung freut sich die Wernsteinerin ganz besonders: "Sie ist eine Anerkennung meiner Arbeit und ein Ansporn, den Weg weiterzugehen." Ihr sei besonders wichtig, dass die Beschäftigten der Lebenshilfe nicht vergessen werden. "Unsere Gesellschaft darf sehen, dass unsere Beschäftigten Hilfe, Begleitung und Förderung ihrer Fähigkeiten brauchen."
- Obfrau Maria Bachmaier (vorne 5. von links) und ihr Team der Lebenshilfe-Arbeitsgruppe Münzkirchen.
- Foto: Lebenshilfe OÖ
- hochgeladen von Kathrin Schwendinger
Wichtigstes Ziel der Arbeitsgruppe sei es deshalb, dafür zu sorgen, dass die Klienten der Lebenshilfe selbstständig sind, aber auch gefördert werden, beschreibt Bachmaier. "Das Land sorgt dafür, dass die Klienten alles Nötige haben – eine Unterkunft, Rollstühle etc. Von uns kommt dann das 'Extra'", sagt die 65-Jährige und ergänzt: "Brot und Butter sind da. Die Marmelade kommt von uns." Heißt? Wenn ein Rollstuhlfahrer einen Antriebsmotor braucht, um besser bergauf zu kommen, besorgen wir so einen. Wenn Therapiegeräte fehlen, suchen wir Sponsoren und kaufen sie", zählt Bachmaier auf. Und das alles mit Unterstützung ihres Teams: "Ich habe das große Glück, in der Arbeitsgruppe Mitglieder zu haben, die mit Freude und Engagement mitarbeiten und hinter mir stehen", sagt sie.
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