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Achleitner Rücktritt kam für Schärdings ÖVPler völlig überraschend
- Wirtschafts- & Standortlandesrat Markus Achleitner hat Freitagvormittag seinen Rücktritt verkündet. Der 57-Jährige bleibt die nächsten vier Wochen noch für eine geordnete Übergabe im Amt.
- Foto: MeinBezirk/Ingo Till
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Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) kündigte am Freitag, 16. Oktober, offiziell seinen Rücktritt aus der Politik an. Mit Christiane Frauscher übernimmt ab dem 12. November eine gebürtige Weilbacherin das Amt des langjährigen Wirtschaftsressortschefs. Von den Ereignissen völlig überrascht zeigen sich Schärdings ÖVP-Politiker.
BEZIRK SCHÄRDING. "Der Rücktritt kam sehr spontan und überraschend", so die Bundesrätin Barbara Prügl aus Freinberg zu MeinBezirk. Für die Entscheidung, dass Achleitner in die Privatwirtschaft gehe, habe sie durchaus Verständnis.
"Der Zeitpunkt ist knapp ein Jahr vor den Landtagswahlen auch nicht der Schlechteste", fügt sie hinzu.
- ÖVP-Bundesrätin Barbara Prügl kennt Frauscher bereits seit Jahren.
- Foto: ÖVP
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Über Achleitners Nachfolgerin zeigt sich Prügl hoch erfreut. "Es musste ja schnell ein Nachfolger gefunden werden." Das die Wahl auf die Innviertlerin Christiane Frauscher fiel, die aus Weilbach im Bezirk Ried stammt, darüber zeigt sich die Freinbergerin erfreut.
"Christina Frauscher ist eine sehr gute Wahl. Ich kenne sie schon sehr lange. Sie ist ein ruhiger Typ, eher untypisch für einen Politiker.
Ich bin aber überzeugt, dass sie das gut machen wird, weil sie eine sehr gute Managerin ist. Und das sie auch noch Innviertlerin ist, macht sie natürlich sehr sympathisch." Wie Prügl betont, sieht sie das ÖVP-Team nun bestens für 2027 aufgestellt. "Damit können wir gut in die Wahl gehen."
"Eine gute Wahl"
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Auch für den Landtagsabgeordneten und Schärdings Wirtschaftskammer-Obmann Florian Grünberger aus Münzkirchen kam Achleitners Rückzug aus dem Nichts. "Das kam absolut überraschend. Wir haben das auch erst gestern erfahren. Ich wurde nach Linz zitiert und da habe ich es vorher schon aus den Medien erfahren." Nachfolgerin Christiane Frauscher findet er "auf alle Fälle eine gute Wahl". Sie lebt zwar schon lange in Linz, ist aber eine waschechte Innviertlerin und für uns Innviertler sicher kein Nachteil. Sie verfügt über eine riesige Erfahrung. Sie kennt sich mit Finanzen aus und ich glaube, wir und die Menschen können über ihre Wahl froh sein."
"Sie wird Job perfekt machen"
- ÖVP-Bezirksgeschäftsführerin Marianne Reininger.
- Foto: privat
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ÖVP-Bezirksgeschäftsführerin Marianne Reininger bedankt sich beim scheidenden Landesrat Achleitner "für seine Arbeit und wünsche ihm alles Gute für neue Herausforderungen. Mit der jetzigen Landes-Finanzdirektorin Christiane Frauscher folgt ihm eine in der Landesverwaltung top erfahrene Persönlichkeit und exzellente Juristin. Ich kenne sie lange und schätze ihre hohe fachliche Kompetenz ebenso wie ihre menschliche Art. Sie wird diesen sehr verantwortungsvollen Job sicher perfekt machen und wünsche ihr das allerbeste!
Das ist Frauscher
Die 53-jährige Juristin stammt aus Weilbach, ist seit 2014 Landesfinanzdirektorin und führt auch die OÖ. Landesholding. Für ihre neue Rolle als Landesrätin werde sie als Landesbeamtin "außer Dienst gestellt", sagt die 53-Jährige. Ein Rückkehrrecht in den Landesdienst bestehe, sollte sie einmal aus dem Amt scheiden.
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