20.03.2017, 14:35 Uhr

Mit 69 Kilometer zum 4. Gesamtrang!

6 Stundenlauf Fürth am 19.04.2017


Heuer fand der 7. 6 Stundenlauf im Rahmen des Welt Down Syndrom Tages in Fürth statt. Diesmal auf einem anderen Gelände denn das Veranstaltungsgelände der vorigen Veranstaltungen stand nicht mehr zur Verfügung. Das hieß auch eine neue Strecke.
Ich war nicht begeistert von der 1905 Meter langen Strecke. Der Untergrund der Runde war ein Stück Tartanbahn, Gehsteig, Wanderweg und es waren auch pro Runde zwei Rampen zu Laufen. Also weit weg von einem flachen Kurs und ungeeignet für Bestleistungen. Ist für eine Bestleistung gemacht wenn man noch nie einen solchen Lauf bestritten hat.
So nun zum Lauf.
Punkt 9 Uhr ging es los und einige legten gleich ein ordentliches Tempo vor, dass auch mich dazu verleitete etwas schnelles als geplant meine Runden zu drehen.
Die ersten 3 Stunden ging das ganz gut. Ich hatte gut 36 Kilometer zurückgelegt und merkte aber das Anfangstempo schon ein wenig in den Beinen. Trotzdem versuchte ich die Marathondistanz im 5er Schnitt zurückzulegen. Gelang dann auch in 3:31 Stunden.
Die zwei Rampen bzw. Treppe machten sich schon bemerkbar in den Beinen. Mit der Zeit wurden aus den zwei Rampen Berge. Ein bekannter Läufer sagte auch dazu , man kann sich nicht daran gewöhnen an diese Rampen.
Der Verpflegungsstand war prall gefüllt mit guten Sachen die ich aber mied. Ich nahm nur Gel`s mit Wasser und Panaceo im Halbstundentakt zu mir. Das einzige, dass ich versuchte war warmer Tee der leider nicht immer warm war sondern einmal so heiß, dass ich mir die Zunge verbrannte. Also lies ich auch den Tee.
So weiter mit den Runden.
Ich lag von Anfang an am 7 Gesamtrang konnte mich aber mit dem gleichmäßigen Tempo bis auf Rang 4 vorlaufen.
Nach 6 Stunden hatte ich dann 69 Kilometer in den Beinen und laut Uhr auch an die 600 Höhenmeter. Dies ist schon viel für einen 6 Stundenlauf. . Leider Ziel verfehlt denn ich hatte mir die 70 vorgenommen. Das es dann trotzdem zu Rang 4 gereicht hat war umso erfreulicher. Vielleicht wäre ohne die Rampen mehr möglich gewesen oder hatte ich doch noch den Lauf von Esternberg nach Wien ins Parlament in den Beinen?
Es war auch wieder seit über einem Jahr ein langer zügiger Lauf. Letztes Jahr war ich vom Verletzungsteufel geplagt und konnte daher keinen einzigen lauf auf Tempo machen.
Ich weis jetzt wo ich den Hebel beim Training ansetzten muss und werde.
Das Laufjahr ist ja noch früh und jetzt stehen erst Mal ein paar Marathons auf dem Programm. Linz, Wien und Salzburg Marathon ( Pacemaker auf 3:45 ).
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