Benefiz-Kirchenkonzert - Barocker Hörgenuss in Zell am Sonntag, 25. Juni 2017

Der Kammerchor der Musikschule Wattens, Choropax, unter der Leitung von Ewald Brandstätter und das Ensemble „Marini Consort Innsbruck“.
  • Der Kammerchor der Musikschule Wattens, Choropax, unter der Leitung von Ewald Brandstätter und das Ensemble „Marini Consort Innsbruck“.
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Wann: 25.06.2016 20:00:00 Wo: Dekanatspfarrkirche, Unterdorf 16, 6280 Zell am Ziller auf Karte anzeigen

Barocker Hörgenuss in Zell

Benefiz-Kirchenkonzert mit herausragenden Musikerinnen und Musikern

Eine barockes Benefiz-Konzert zugunsten der Renovierung der Dekanatspfarrkirche Zell am Ziller steht am Sonntag, 25. Juni 2017 um 20 Uhr nach der Abendmesse in der Zeller Kirche auf dem Programm. „Te deum laudamus“ lautet der vielsagende Titel dieses hochkarätigen Kirchenkonzerts. Der Kammerchor CHOROPAX Wattens musiziert mit dem Marini Consort Innsbruck (Konzertmeisterin Ulrike Engel) und einem Solistenquartett mit Maria Erlacher, Markus Forster, Wilfried Rogl und Martin Gauglhofer. Die Besucher können durch freiwillige Spenden einen Beitrag zur Vollendung der Kirchenrenovierung leisten. Auf zahlreiche Konzertbesucher freuen sich die PFARRE ZELL AM ZILLER und ZellKULTUR.

Beim diesjährigen Konzert werden zwei Komponisten des italienischen Hochbarocks präsentiert, die nahezu zeitgleich gelebt haben und deren Wirkungsstätte die musikalische Hochburg im Italien war: Venedig. Antonio Lotti und Antonio Vivaldi wurden in Venedig geboren und begannen ihre musikalische Laufbahnen als Instrumentalisten im Dom von San Marco: Lottti als Organist und Vivaldi als Violinist. Beide Komponisten hinterließen unzählige kirchenmusikalische Werke, Opern und Konzerte.

Auf dem Konzertprogramm steht das „Dixit Dominus“ RV 595. Es besitzt alle Ingredienzien, die die Musik des Genies Vivaldi so unverwechselbar machen: ein mitreißender Eingangschor mit bebenden Streicherfiguren, eindringlich punktierte Rhythmen im anschließenden „Donec ponam“, lebhafte Solo-Arien, verstörende Unisono-Passagen beim Tag des Zorns und eine kunstvoll-schwingende Schlussfuge.

Antonio Lottis „Missa Sapientiae“ ist nach der Art einer „Nummernmesse“ konzipiert. Dabei gliedert der Komponist den Text in einzelne Abschnitte, die er dann als selbständige Sätze vertont. In dieser Messe lassen sich die typischen Merkmale des Lotischen Kirchenmusikstils erkennen: Solide kontrapunktische Arbeit in der gewichtigen „Kyrie“-Fuge, anmutige solistische Sätze, kurze melodische Einfälle und harmonische Durchgänge, ein Gloria, das mitten in seinem bebenden rhythmischen Fluss drei mal quasi in sich zusammenbricht. Das Orchester ist wie bei Vivaldi farbenreich mit einer Solo-Trompete, 2 Oboen, Fagott und Streichern instrumentiert; der oftmals fünf- bis sechsstimmige Chorsatz wechselt ab mit solistischen Passagen und wird bei diesem Konzert mit drei Posaunen unterstützt.

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