Eindämmung
Neophyten-Aktion Zillertal hat begonnen
- Die Bekämpfung der Neophyten hat begonnen. Helfen Sie bitte mit.
- Foto: Planungsverband
- hochgeladen von Florian Haun
ZILLERTAL (red). Unmittelbar vor der Blüte des Drüsigen Springkrauts startet die Sammelaktion der invasiven Neophyten im Zillertal.
Die gesamte Bevölkerung wird gebeten, sich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln an der Entfernung zu beteiligen. Grundstückseigentümer werden ersucht, ihre eigenen Flächen zu behandeln. Personen ohne Grundstücksbesitz können sich als freiwillige Helfer zum Reinigen von Allgemeinflächen bei ihrer Wohnsitzgemeinde melden.
Zu den Neophyten, die im Rahmen der Sammelaktion entfernt werden sollen, gehören u.a. folgende Pflanzenarten: Drüsiges/Indisches Springkraut, Japan-, Sachalin-, Bastard-Staudenknöterich, Kanadische und Späte Goldrute, Beifußblättrige Traubenkraut bzw. Ambrosia, Schmalblättriges Greiskraut, Sommerflieder und Riesen-Bärenklau. Pflanzenporträts bzw. -beschreibungen sind im Internet unter www.planungsverband-zillertal.at abrufbar.
Gesammelt werden kann ab sofort, für die Entsorgung der Pflanzenreste sind folgende Wochen fix vorgesehen:
Sammelzeiten und Abgabestellen:
15.06.-20.06.:
Bioenergie Schlitters für die Gemeinden Schlitters Bruck und Strass
Gemeinde-Recyclinghof Fügen für die Gemeinden Fügen, Fügenberg Hart und
Uderns
AWZ Kaltenbach für die Gemeinden Ried, Kaltenbach, Stumm, Stummerberg
und Aschau
AWZ Zell für die Gemeinden Zell, Zellberg, Hainzenberg, Gerlosberg und
Rohrberg
Gemeinde-Recyclinghof Mayrhofen Brandberg für die Gemeinden Hippach,
Ramsau, Schwendau, Mayrhofen, Brandberg, Finkenberg (inkl. Ginzling)
22.06.-27.06.:
AWZ Tux für die Gemeinden Tux und Finkenberg Gemeinde-Recyclinghof Gerlos für die Gemeinde Gerlos
Neophyten werden ausnahmslos nur in den oben genannten Wochen zu den üblichen Öffnungszeiten angenommen (keine Annahme in den Folgewochen)! Die Aktion ist mit Ablauf der jeweiligen Sammelwoche beendet.
Bei der Entfernung zu beachten gilt:
Flächen dokumentieren und in den Folgejahren erneut behandeln (idealerweise die Bestände bzw. behandelten Flächen bei der jeweiligen Gemeinde melden)
Nachschau halten: ein paar Wochen nach Entfernung der Pflanzen, die Fläche nochmals begutachten und allenfalls neu aufkeimende Pflanzen entfernen. Es dürften bei sorgfältiger Entfernung nicht mehr viele sein, die über den gewöhnlichen Grünschnitt entsorgt werden können.
Nach den Sammelzeiten keine blühenden Pflanzen mehr entfernen, da sich im Juli die Blüte inkl. Samen bildet und somit durch das Hantieren von Pflanzen mit Blüten der Samen nur noch stärker verbreitet wird.
ACHTUNG beim Staudenknöterich: Einmaliges Zurückschneiden führt zu vermehrtem Austrieb! Die Pflanze muss bis zu 12 Mal im Jahr zurückgeschnitten oder mit Teichfolie abgedeckt werden, um sie erfolgreich zu bekämpfen.
Bitte keine Staudenknöterich-Wurzeln und generell keine Blüten von Neophyten aller Art dem Pflanzenabfall beimengen! Solche Pflanzenteile nur separat beim Personal der Abgabestelle abgeben.
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