SPÖ und die Gerechtigkeit

GALLZEIN (fh). Im Alpengasthof Koglmoos lud die SPÖ kürzlich zur Präsentation ihrer Landesliste für die bevorstehende Wahl am 28. April. Während in der Landeshauptstadt Innsbruck die Gerüchtekücht brodelt und man auch den neuen Landesrat Thomas Pupp als eventuellen Spitzenkandidaten handelt. Bis dato ist jedoch Gerhard Reheis der offiziell Spitzenkandidat für die Tiroler Sozialdemokraten. Für den Wahlkmapf will man sich vor allem für mehr Verteilungsgerechtigkeit sowie die Abschaffung von Privilegien kämpfen. Es ist der SPÖ ein Dorn im Auge, dass es sich gewisse Personengruppen im Land immer richten können während eine sehr großer Teil jeden Euro umdrehen muss. "Die Gerechtigkeit ist für uns das Hauptargument denn es kann nicht sein, dass etwa Großbauern zahlreiche Privilegien haben während kleine Bergbauern das Geld eigentlich viel notwendiger bräuchten", erklärt Gerhard Reheis. Das soll nicht heißen, dass die SPÖ gegen die Bauern ist aber hier geht es schlicht und einfach darum die Förderungsgelder gerecht zu verteilen", erklärt Landesrat Reheis. Auch auf Gemeindeebene wittert die SPÖ Klientelpolitik von Seiten des Koalitionspartners: "Es ist schon auffällig, dass die SPÖ-geführten Gemeinden im Bezirk im Schnitt weniger Zuwendungen bekommen und dass kann es wohl wirklich nicht sein", erklärt Klaus Gasteiger.

Gasteiger muss kämpfen
Der SPÖ-Spitzenkandidat des Bezirks Klaus Gasteiger (Bgm. von Kaltenbach) muss um seinen Sitz im Landtag zittern, denn er ist auf der Landesliste nur auf Platz sechs. Er könnte es aber auch über ein Direktmandat für den Bezirk Schwaz schaffen in den Landtag einzuziehen wenngleich die Konkurrenz nicht gering ist. Auf der Bezirksliste sind die weiteren Platzierungen: Victoria Weber, Hasan Duran, Gabriele Schwab, Hubert Scheiber, Melanie Ebster, Franz Lanthaler und Beatrix Szloboda.

Autor:

Florian Haun aus Tirol

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