Schwaz
Start für eine sichere Pflegezukunft im Bezirk Schwaz
- Präsentierten "PflegeKraftWerk 39" in der Silberhoamat Weidach: Andreas Hoppichler, Geschäftsführer BKH Schwaz, Gertrud Vogler-Harb, Schuldirektorin Campus Schwaz, Franz Gruber, Pflegedirektor BKH Schwaz, Andreas Mair, Heimleiter Silberhoamat. (v.l.)
- Foto: Foto: Walpoth
- hochgeladen von Dietmar Walpoth
Ein Wunsch ist, alle Pflegeeinrichtungen im Bezirk zu vereinen, um in Zukunft eine ausreichende Zahl an Pflegkräften gewährleisten zu können.
SCHWAZ. Nun bringen die drei Gründungsbetriebe ihre Idee weiter voran und präsentierten die Initiative „PflegeKraftWerk 39“ Vertretern von Region, Bezirk und Gemeinden in der Silberhoamat Weidachhof. Den Anfang machten das BKH Schwaz, die Silberhoamat und das Bildungszentrum für Pflegeberufe Schwaz. Sie vereinten sich mit dem Wunsch, die Zukunft der Pflege im Bezirk Schwaz zu sichern. Nun stellten die Gründungsmitglieder ihre Initiative vor. Bürgermeister:Innen der 39 Gemeinden im Bezirk sowie Bezirkshauptmann Michael Brandl betonten ihre Unterstützung für dieses wichtige Gemeinschaftsvorhaben. Vom Regionalmanagement wird das PflegeKraftwerk39 mit 160.000 Euro bis 2027 gefördert.
„Nun geht es darum, dass alle aktiv mithelfen, die Dachmarke mit Leben zu füllen“,
so die Gründungsmitglieder. Der Nutzen für Pflegende in allen Gemeinden des Bezirks Schwaz liegt auf der Hand:
„Indem wir geschlossen auftreten, nutzen wir unsere kollektive Kraft und Energie. Das PflegekraftWerk39 soll so eine Entlastung und Unterstützung für die Mitgliedsbetriebe sein“,
so Andreas Mair, Gründungsmitglied. „Nur gemeinsam können wir etwas verändern, damit unsere Pflegeteams ihre Arbeit weiterhin mit Freude und Professionalität ausüben“, ergänzt Franz Gruber, Gründungsmitglied. Mit PflegeKraftWerk39 werden künftig all die vielfältigen Pflege- und Betreuungsberufe vertreten. Was es braucht, um gerne in der Pflege tätig zu sein, sagen dabei jene, die es am besten wissen: die Pflegenden. Sie werden eingeladen, die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten. In einem ersten Schritt stellen wir drei Fragen an Pflegende, aus deren bereits im ersten Halbjahr 2025 konkrete, bezirksweite Aktivitäten folgen. Fragebogen „Sag’s uns“ auf der Website www.pflegekraftwerk39.at.
Zusammenarbeit für höhere Sichtbarkeit und Qualität
Die Dachmarke soll eine Entlastung für die Mitgliedsbetriebe sein. Sie erhalten durch die Kooperation höhere Sichtbarkeit bei gemeinsamen Veranstaltungen und Aktivitäten, mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten, Netzwerkmöglichkeiten, Zugang zu Marktforschungen und Neuigkeiten aus der Branche sowie Training zur Qualitätsverbesserung. Die Fäden laufen an einem zentralen Punkt zusammen: Die neu eingerichtete Kontaktstelle hat bereits ihre Arbeit aufgenommen. Sie kümmert sich mit offenem Ohr um die Anliegen der Pflegenden wie auch um die der einzelnen Einrichtungen. Angebot und Nachfrage vereinen, um nachhaltig die Zukunft der Pflege im Bezirk zu sichern: Das PflegeKraftWerk 39 bietet vielfältige Chancen und Möglichkeiten für Pflegeinteressierte, um gemeinsam das Passende zu finden und den richtigen Weg für individuelle Bedürfnisse zu schaffen.
Andreas Hoppichler, Geschäftsführer BKH Schwaz: „Es macht mich stolz, dass in so kurzer Zeit eine gute Basis für ein so umfangreiches Projekt auf die Beine gestellt werden konnte. Dies war nur möglich, weil alle gemeinsam an einem Strang zogen, um die Herausforderungen der kommenden Jahre im Bereich der Pflege in Zusammenarbeit mit allen Pflege- und Betreuungseinrichtungen des Bezirks zu bewältigen.“
Franz Gruber, Pflegedirektor BKH Schwaz: "Mit dem PflegeKraftWerk 39 wurde ein Dreh- und Angelpunkt für die Pflege im Bezirk Schwaz geschaffen. Die größte Herausforderung ist es, ausreichend Personal zu finden und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden sicherzustellen, damit wir das Top-Niveau halten und weiterentwickeln können.
Andreas Mair, Heimleiter Silberhoamat: "Wir brauchen engagierte Mitarbeitende, die für die Pflege „brennen“, damit wir den aktuellen und künftigen Anforderungen in der Pflege im Bezirk Schwaz gerecht werden können.
Gertrud Vogler-Harb, Schuldirektorin Campus Schwaz: Mit dem Neubau des Bildungszentrums für Pflegeberufe Schwaz haben wir die besten Voraussetzungen für das PflegeKraftWerk 39 geschaffen.
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