EU Wahlkampf
Zusammenschluss von Zillertalbahn, Achenseebahn und -schifffahrt und Tegernseebahn soll forciert werden
- LAbg./Bgm. Dominik Mainusch unterstützt EU-Kandidatin Sophia Kircher.
- Foto: Fettinger
- hochgeladen von Florian Haun
Das Thema Verkehr ist eines DER dominierenden Themen im laufenden EU-Wahlkampf. Sophia Kircher, Tirols ÖVP Spitzenkandidatin für die bevorstehende EU Wahl am 9. Juni, spürt das auch in den Gesprächen mit Menschen im Bezirk Schwaz. „Viele sagen mir, dass die neuen Dosierampeln an der Achenseestraße gut funktionieren, und dass sogar am Rande der Sanierung des Brettfalltunnels bislang größere Staus ausgeblieben sind.
ZILLERTAL/ACHENSEE (red). Die Sommersaion läuft aber gerade erst an, und der Urlauberverkehr kommt bestimmt wieder. So viel die gesamte Region vom Achental übers Zillertal auch von der Wertschöpfung durch den Tourismus profitiert, so belastet sind viele Anrainer mittlerweile von den samstäglichen Staus talein- und talauswärts. Deshalb gibt es für mich langfristig nur eine Lösung: Wir müssen die Anreise mit der Bahn forcieren! Dazu gehören regionsübergreifende Kooperationen der Tourismusverbände, beispielsweise was die Anreise per Nightjet von Hamburg oder Amsterdam betrifft.
Daneben sehe ich auch einen Zusammenschluss zwischen Zillertalbahn, Achenseebahn und -schifffahrt und Tegernseebahn als logische Konsequenz, wenn man den öffentlichen Personennahverkehr in der Region langfristig weiter ausbauen will“, so Kircher. Vor allem nach den jüngsten innerbetrieblichen Turbulenzen bei der Zillertalbahn sei eine neue Perspektive durchaus wünschenswert. Kircher will zudem bei der Öffi-Anreise einen vermehrten Fokus auf die sogenannte letzte Meile legen – auch hier brauche es attraktive Angebote, sowohl für Einheimische als auch für Gäste. „Wenn mir die Wählerinnen und Wähler am 9. Juni das Vertrauen schenken, dann werde ich mich dafür einsetzen, dass wir das Verkehrsproblem regionsübergreifend lösen und damit die Bevölkerung und unseren Lebensraum schützen. Die Anreise per Öffis wird dann attraktiv sein, wenn sie möglichst unkompliziert ist. Dazu gehört, dass ich etwa mit einem einzigen Ticket von A nach B kommen muss, ähnlich wie bei einem Flug. Hier haben wir im Bus- und Bahnverkehr noch Aufholbedarf, wobei ich große Hoffnungen in das eTicketing setze“, so Kircher weiter. Im EU Parlament will sie Allianzen bilden, um eine zwischenstaatliche Lösung zur Verkehrsentlastung voranzutreiben. „Deshalb bitte ich um eure Vorzugsstimme, damit Tirol weiterhin eine starke Stimme hat in Brüssel und in Straßburg“, so Kircher abschließend.
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