24.10.2016, 15:25 Uhr

Polizei und BH Schwaz zogen Bilanz

Rückgang bei Delikten und Einbrüchen aber Anstieg bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden und Ausstellungen von Waffenbesitzkarten

SCHWAZ (dw). So wurden 2015 im Bezirk Schwaz 3915 Delikte zur Anzeige gebracht, was im Vergleich zum Jahr 2014 einem erfreulichen Rückgang von 4,2% (173 Fälle) entspricht. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen drei Jahre weiter fort. Der Rückgang der angefallenen Delikte gegenüber dem Jahr 2012 (ein Minus von 1053 Delikten) beträgt sogar 22% und begründet sich einem solchen in nahezu allen Deliktsgruppen erklärt Bezirkspolizeikommandant Romed Ganner.
Stark zurückgegangen sind die strafbaren Handlungen gegen fremdes Vermögen mit einem Minus von 8,2 %. Hingegen zugenommen haben die strafbaren Handlungen gegen die Sicherheit des Verkehrs mit Geld, Wertpapieren und Wertzeichen (Falschgeld) mit einem Plus von 32,2 % (2014 121 Delikte und 2015 160 Delikte). Bemerkenswert ist der Rückgang im Bereich der Einbruchsdiebstähle in Wohnungen, Firmen, KFZ etc. „Hier haben unter anderem die entsprechende Präventionsarbeit und verstärkte Streifentätigkeit der Polizei zum äußerst positiven Trend beigetragen. Im Zusammenhang mit der Klärung von Strafdaten konnte 2015 eine Aufklärungsquote von 45,1% (Minus von 0,9% gegenüber 2014) erreicht werden“ so Kriminalreferent Martin Waldner.
Im Bereich Verkehr erläuterte Bez. Insp. Wolfgang Stattmann einen Anstieg bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Zurückgegangen sind die Verkehrsunfälle mit Motorrädern (wobei es hier im Gegensatz zum Vorjahr wieder mehrere Todesopfer zu beklagen gab). Im Bereich Alpinunfälle gab es in etwa gleich viele Alpinunfälle wie den Vergleichsraum des Vorjahres jedoch mit vier Alpintoten mehr. Die Verkehrsüberwachung ergab u.a. 13280 Alkovortests, 882 Alkotest mit geeichten Geräten, 6327 Laser-Organmandate, 851 Organmandate wegen Telefonieren am Steuer und 1146 Strafen wegen Nichtangurten.
BH Karl Mark informierte, dass die Ausstellungen von waffenrechtlichen Urkunden von 182 (2014) auf 312 Anträge im vergangenen Jahr gestiegen ist, was auf erhöhtes Sicherheitsbedürfnis zurückzuführen sei. Zugleich wurden 35 Waffenverbote verhängt. „Was den Jugendschutz betraf, waren 2015 die häufigsten Anzeigen auf Grund von Erwerb/Konsum harter Alk-Getränken. Angeboten werden hier Beratungsgespräche, welche auch von den meisten angenommen werden“ so BH Mark abschließend
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