01.02.2012, 05:00 Uhr

Wohnlicher soll‘s sein!

SCHWAZ/JENBACH/ZELLBERG (fh). Knapp 4.000 Wohnungen werden 2012 von Gemmeinnützigen errichtet. In drei Orten im Bezirk wird gebaut.

Tirol ist nicht bekannt dafür ein billiges Pflaster für Wohnraumschaffung zu sein und auch im Bezirk Schwaz bewegen sich die Grundstückspreise in teils astronomischen Höhen. Die gemeinnützigen Wohnbauträger des Landes investieren im kommenden Jahr 232 Millionen Euro in Wohnbauprojekte in 40 Gemeinden im Land. Im Bezirk Schwaz werden Projekte in Schwaz (28 Mietkaufwohnungen durch Neue Heimat und Wohnungseigentum), Jenbach (45 Mietkaufwohnungen durch die Neue Heimat) und Zellberg (11 Wohneinheiten sowie einen Kindergarten und ein Gemeindeamt durch die Neue Heimat) umgesetzt.

Speziell im Zillertal scheinen jedoch gemeinnützige Wohnbauprojekte keinen allzu prominenten Status zu haben, denn die Grundstückspreise schaffen nicht gerade die idealen Voraussetzungen für Wohnbauprojekte von „Neue Heimat“ & Co. Dr. Klaus Lugger, Obmann der gemeinnützigen Wohnbauträger in Tirol (Eigenkapital von 411 Mio) erklärt: „Das Zillertal ist ein sehr interessanter Markt für uns und wir haben auch schon Projekte realisiert wie z.B. in Mayrhofen, Zell oder Zellberg. Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, aber das Ganze läuft natürlich auch über den Grundstückspreis und die Gemeinden müssen mitspielen“, so Lugger.
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