Zäune, Brunnen und Grün
Was eine gute Hundezone für Vierbeiner braucht
- Die Suche nach guten Hundezonen hat ein Ende.
- Foto: Bruce Warrington/unsplash
- hochgeladen von Luca Arztmann
Was gute Hundezonen auszeichnet und warum sie in Wien so wichtig sind für die Vierbeiner ist für viele Besitzer ein großes Thema. MeinBezirk hat die wichtigsten Infos zusammengetragen und auch eine kleine Auswahl der besten Hundezonen in Favoriten, Simmering und Liesing getroffen.
WIEN/FAVORITEN/SIMMERING/LIESING. Auch wenn man es so mancher Rasse nicht ansieht: Hunde sind domestizierte Wölfe, Schakale oder Füchse. Sie sind zwar zumeist ein echtes Familienmitglied, doch anders als die meisten benötigt dieses Mitglied von Natur aus viel Auslauf. Am besten klappt das selbstverständlich auf Waldwegen oder zwischen Feldern und weitläufigen Wiesen, doch in einer Großstadt wie Wien ist das nicht immer vorhanden.
Seit rund 70 Jahren erfüllen deshalb Hundezonen Abhilfe, um das natürliche Bedürfnis der Vierbeiner zu stillen. Anders als etwa in den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen hier keine Maulkörbe getragen werden und es wird ein eingezäunter Raum geboten, der sowohl Mensch wie Tier die typische Anspannung nimmt. Hier treffen beide im Idealfall auf Gleichgesinnte. In Wien gibt es neben den Hundezonen auch sogenannte Hundeauslaufzonen. Der wesentliche Unterschied: Eine Hundeauslaufzone kann in so ziemlich jedem Park eingerichtet werden und ist meist nicht umzäunt.
Verhaltenskodex in der Zone
Eine gute Hundezone zeichnet sich neben viel Auslauf und Zäunen auch durch genügend schattige Plätzchen zum Ausruhen ebenso wie Spielmöglichkeiten aus. Ein Wasserspender speziell für Hunde ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Auch wenn etwa die Maulkorb-Regel in Hundezonen wegfällt, so gibt es dennoch in jeder einzelnen einen gewissen Verhaltenskodex. Meist ist dieser auch ausgeschildert.
- Auch in Hundezonen gibt es einige Regeln.
- Foto: Ulrike Kozeschnik-Schlick
- hochgeladen von Luca Arztmann
Dazu zählt etwa das Wegräumen von Kot oder das Anleinen von sogenannten Listenhunden. Dafür findet man in jeder Wiener Hundezone auch sogenannte Hundekotsackerl-Spender, denn auch in diesen Bereichen gilt das Wiener Reinheitsgesetz. Sollte dieser einmal defekt oder leer sein, kann man das übrigens beim Misttelefon (01 546 48) der E-Mail (post@ma48.wien.gv.at) der MA48 – Abfallwirtschaft melden.
Hundezonen im Bezirk
Im Süden Wiens gibt es so einige Hundezonen, die alle Stücke spielen. MeinBezirk hat eine kleine Auswahl für die Vierbeiner und ihre Besitzer getroffen:
Der größte abgesperrte Bereich für Vierbeiner befindet sich in Favoriten im Waldmüllerpark. Mit über 5.000 Quadratmeter Fläche, einen Hunde-Trinkbereich und Zäunen können Mensch und Tier hier eine entspannte Zeit genießen. Auch der Alfred-Böhm-Park bietet für Hunde mit knapp 3.000 Quadratmeter genügend Raum um sich auszutoben. Eine Bezäugung und ein Trinkbrunnen sind ebenfalls vorhanden.
- Genügend Auslauf ist für die Vierbeiner besonders wichtig.
- Foto: Hundsgut Hewera
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Der Luise-Montag-Park kann stolz von sich behaupten, die größte Hundezone in Simmering zu stellen. Mit einem Trinkbrunnen, Sackerl-Spendern, Einzäunung und über 4.000 Quadratmeter Auslauffläche ist sie ein wahres Paradies für Vierbeiner. Als klein, aber fein kann die Hundezone im Braunhuberpark bezeichnet werden. Auf rund 430 Quadratmeter kann sie dennoch mit einer Hunde-Wasserstation sowie Einzäunung aufwarten.
In Liesing ist die Parkanlage Gaulgasse die Heimat der größten Hundezone im Bezirk. Auf knapp 6.500 Quadratmeter können sich die Vierbeiner hier austoben. Einen Trinkbrunnen gibt es allerdings nicht. Zwischen Wohnhäuser und Grünflächen findet man die neueste Hundezone im 23. Bezirk beim neuen Stadtquartier Carrée Atzgersdorf. Seit rund einem Jahr gehören hier rund 400 Quadratmeter den Hunden.
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