7. Spittaler Familien-Radwallfahrt

Treffpunkt Spittaler Stadtpfarrkirche
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7. Spittaler Familien-Radwallfahrt vom 17.6.2017 von Spittal über Gmünd nach Malta

Blauer Himmel mit einzelnen Wolken, Morgenkühle, Wallfahrersegen in der Kirche - so beginnt die heurige Familienradwallfahrt.
Die TeilnehmerInnen kennen sich alle, gehören zur Radwallfahrtsfamilie rund um Dechant Ernst Windbichler. Im organisatorischen Schutz von Ingrid Sommer, der Regionalreferentin der KA, fädelt sich die Gruppe auf 25 Rädern gleich einer Perlenkette auf und schlängelt sich durch die Lieserschlucht und weiter entlang der Lieser bis nach Gmünd. Trotz des immer stärker wehenden Gegenwindes strampeln alle fröhlich zum windgeschützten Gastgarten des Hotels Platzer, um sich ausgiebig zu erholen und zu stärken. Danach ist dem inzwischen zum Sturm angewachsenen Wind von Hochalm und Kölnbreinsperre die Stirne zu bieten, soll doch die äußerst schmucke Kirche von Malta ohne „Umwerfer“ erreicht werden.
Nun folgt der kontemplative Teil der Radpilgerschaft mit einer stimmigen Messe, vorbereitet von der Messnerin Evelyn Lagger, gehalten von Dechant Ernst Windbichler als Gast und Kaplan Gaspher Raju Varakala als Hausherr. Würdige Umrahmung bieten die klaren Stimmen der Religionspädagogin Christiane Graf-Karner mit Kerstin und Verena Zettauer. Dechant Windbichler bezieht sich in seiner Predigt unter anderem auf die Stürme des Lebens, die den Menschen manchmal recht heftig entgegenblasen und verheißt eine Heimfahrt mit Rückenwind, wie der Heilige Geist die Menschen gerne unterstützt.
Dank der Organisation durch Christine Graf-Karner krönt die Wallfahrt eine unglaublich lebendige Kirchenführung vom sehr beschlagenen Prof. Josef Scherübl. Dieser versteht es, die Zuhörenden in Sehende und Staunende zu wandeln.
Um nur vier Besonderheiten über dieses Kleinod an Kirche zu nennen:
Die gravide gotische Altar-Madonna ist eine von drei Madonnen in Europa- wunderschön anzusehen mit unglaublich starkem Energiefeld und einem Art Tabernakel in der Brust ausgestattet, in dem das Jesuskind steht.
Das Wandfresko rechts neben dem Altar zeigt ebenfalls eine schwangere Muttergottes.
Das Fresko gegenüber lässt die Szene der Anbetung durch die Heiligen Drei Könige in einer zusätzlichen Symbolik sehen- Alter, Manneskraft und Jugend sind am Pferd sitzend abgebildet.
Im Fresko des Heiligen Christophorus an der südlichen Außenfassade befindet sich auch die seinerzeit mit einem großen Medienhype gewürdigte Mickymaus, die eigentlich ein Wiesel darstellt, das mit den großen Ohren der Bevölkerung zuhört.
Gestärkt durch Pizza und Co fliegt die Familie der RadpilgerInnen förmlich vor dem Wind einher getrieben Richtung Spittal, wo alle wohlbehalten und ohne Zwischenfälle ankommen! Gott und allen Schutzengeln sei Dank!
Die ganze Wallfahrt saust PGR Peter Rupitsch mit der Kamera vom Ende der Radperlenkette zur Spitze und wieder zurück, stets auf gute Schnappschüsse bedacht, die Sie in der Bildershow auf der Pfarrhomepage jetzt bewundern können.
Vielleicht sind Sie neugierig geworden und strampeln selbst einmal nach Malta, es wird Sie beglücken!

Veranstalter: Stadtpfarre Spittal und Katholisches Familienwerk
Fotos: Peter Rupitsch
Text: Ingeborg Rupitsch

Eine ausführliche Fotostrecke finden Sie auf der Homepage der Stadtpfarre, schen Sie doch hinein!

Radwallfahrt

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