31.08.2014, 21:00 Uhr

Lendorf strebt Platz unter den Top fünf an

Die aktuelle Mannschaft des FC Lendorf mit Trainer und Funktionären (Foto: KK)
LENDORF. Auch wenn der Saisonstart mit je zwei Siegen, Niederlagen und Unentschieden etwas holprig ist, gibt sich Günter Dokter gelassen. "Die bisherigen Spiele sagen noch nichts aus über den Saisonverlauf", befindet der Manager des FC Lendorf. Die vergangene Saison hatte der Verein in der Kärntner Liga mit Rang drei abgeschlossen. Erklärtes Ziel ist wieder ein Platz unter den besten fünf.
1981 gegründet, spielt der Verein seit 1993 ununterbrochen in der obersten Liga des Landes - mit Ausnahme der Saison 2000/1, in der man sogar in der Regionalliga gekickt hatte. Ein erneuter Aufstieg aber werde allein schon aus finanziellen Gründen verworfen. Auch werde er deshalb nicht angestrebt, weil in der oberen Spielklasse Partien häufig schon am Freitagabend angepfiffen werden, was für die meisten berufstätigen Spieler teilweise mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Dass die Lendorfer gleichwohl das Zeug zu mehr haben, bewiesen sie zuletzt im Mai, als sie den Kärnten-Cup nur knapp verpasst hatten: einer 0:2-Niederlage gegen den Regionalligisten Austria Klagenfurt in der heimischen Thomas Morgenstern Arena folgte auswärts im Rückspiel ein 2:1. Gleichwohl konnten die Lendorfer im ÖFB-Cup mitmischen, doch war der Bundesligist FC Admira Wacker Mödling für die Morgenstern-Elf "eine Nummer zu groß" (Dokter): Mit 0:7 hatte man das Nachsehen.
Dessen ungeachtet können sich die Oberkärntner rühmen, schon zwei Mal den KFV-Cup gewonnen, zwei weitere Mal den zweiten Platz belegt zu haben. Abgesehen vom Preis (1.000 Liter Bier und 1.000 Euro in bar) kann es der Lendorfer Manager nicht nachvollziehen, warum viele Vereine den Cup links liegen lassen, denn: "Bessere Testspiele gibt es doch gar nicht." Allerdings bietet nach Dokters Meinung die Preisverteilung, die bis auf die Spitzenmannschaften alle anderen Teilnehmer nicht berücksichtigt, keinen Anreiz.
Als Gründe für die bisherigen Meriten des 300 unterstützende Mitglieder zählenden Vereins, der sich als reiner Fußballclub 2010 vom SV in FC unbenannt hatte, führt Dokter "Langzeittrainer" Alois Morgenstern an, dem es gelingt, auch junge Spieler aus unterklassigen Vereinen im Team zu integrieren. So sind heuer neu hinzugekommen Patrick Kalt, Michael Weiß, Christofer Huber und Sven Unterguggenberger. Umgekehrt gehören der so genannten Kampfmannschaft immer noch Spieler an, die schon dabei waren, als der Gmünder Dokter 2008 zum Verein gestoßen war. Und das, obwohl sie woanders mehr Geld verrdienen könnten.
Ferner bringe sich Trainer Morgenstern ebenso wirtschaftlich ein wie alle Spieler bei diversen Veranstaltungen. Dass der Club finanziell auf gesunden Beinen steht, liege nicht zuletzt auch an den vielen Sponsoren, die dem Verein die Treue halten.
Schließlich rühmt sich der FC Lendorf, von Anfang an ausschließlich einheimische Spieler in seinen Reihen zu haben.
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