St. Pölten
Smartup – Innovation und Unternehmertum

Beim Smartup-Forum im Rathaus wurden Stipendien für innovative Projekte vergeben.  | Foto: FH St. Pölten / Tobias Jungmeier
  • Beim Smartup-Forum im Rathaus wurden Stipendien für innovative Projekte vergeben.
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Beim Smartup-Forum wurden Stipendien in der Höhe von jeweils 5.000 Euro vergeben.

ST. PÖLTEN (pa). Seit dem Jahr 2018 fördert die Initiative „Smartup“ Innovation, Unternehmertum und Start-ups in der Stadt St. Pölten. Umgesetzt wird das Projekt von der Fachhochschule St. Pölten. Beim 5. Smartup-Forum präsentierten Vertreterinnovativer Projekte ihre Ideen vor einer Jury. Die besten Projekte erhielten ein Stipendium der Initiative. Bei einer Podiumsdiskussion erörterten Experten bisherige Erfahrungen mit der Initiative und rund um Innovationsprozesse in der Stadt und skizzierten zukünftige Schritte zum Steigern der Innovationskraft in St. Pölten und der Umgebung.

Smartup-Stipendien vergeben

Zum zweiten Mal wurden beim Smartup-Forum Stipendien in der Höhe von jeweils 5.000 Euro vergeben, diesmal für die Projekte „Ordito“ von Eric Weisz und „Archimedes“ von den FH-Studenten Alisa Feldhofer, Huang Chen und Johannes Ambrosch. Ordito entwickelt mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen ein System für die Gastronomie, mit dem nicht notwendige Lebensmittelverschwendung vermieden werden soll. ARchimedes ist eine günstige Nachhilfe-Plattform, die den Zugang zu Mathematik und Nachhilfe erleichtern will. Eingereicht hatten insgesamt elf junge Unternehmen mit spannenden Geschäftsideen für neue Ansätze u.a. in Aus- und Weiterbildung, Sport, Handel und Gastronomie. Josef Kranawetter (Jury für das Smartup- Stipendium und Gründer-Koordinator):

„Die Entscheidung war für uns als Jury nicht einfach. Wir haben elf interessante Ideen kennen gelernt – allesamt mit großem Potential, die Stadt und Region mit ihrer Idee weiter voranzubringen. Nebst der Prämierung konnten auch konkretere weitere Schritte zwischen Unternehmern vereinbart werden, die wir auch im Auge behalten.“

Weiterentwicklung

Bei einer abschließenden Podiumsdiskussion ging es um „Learned lessons, next steps“. Die Diskussion setzte einen positiven Ausblick auf die Weiterentwicklung der Innovationskraft in St. Pölten und Umgebung. Es diskutierten Hannes Raffaseder (Geschäftsführung FH St. Pölten), Albrecht Grossberger (Geschäftsführer der NÖ Kulturwirtschaft GesmbH NÖKU) und Dominik Mesner (Obmann Plattform St. Pölten 2020).

Hannes Raffaseder: „St. Pölten hat großes Potential und setzt bereits zahlreiche spannende Impulse. Beispielsweise sind zwei von bundesweit drei Digital Innovation Hubs stark in St. Pölten verankert und leisten wichtige Beiträge zur Steigerung der Innovationskraft vor allem von Klein- und Mittelunternehmen. Die Vision von St. Pölten als zukunftsweisende Modellregion für Mittelstädte und deren Umland treibt uns an. Wichtig ist dafür, dass wir in größeren Dimensionen denken und in jeder Hinsicht, durchaus auch auf europäischer Ebene viel besser und intensiver kooperieren.

Albrecht Grossberger: „Mit der Bewerbung St. Pöltens zur Kulturhauptstadt Europas sieht man, was möglich ist, wenn sich eine Stadt für eine große Idee und Herausforderung eint! Wir haben Projekte erarbeitet, Strategien entwickelt, Kooperationen geknüpft, Netzwerke aufgebaut – das kann uns niemand mehr wegnehmen. Ganz im Gegenteil, etliche Projekte werden zurzeit aktiv umgesetzt.“

Dominik Mesner: „Was den wenigsten bewusst ist: St. Pölten hat mehr Ausbildungsplätze als EinwohnerInnen. Hier lauert ein enormes Potential an gut ausgebildeten, kreativen und höchst motivierten Geistern. Das sind alles wichtige Kompetenzen für die Zukunft. In St. Pölten erkennt man oft den Propheten im „eigenen Land“ nicht, denn die Innovationskraft St. Pöltens wird oft von Österreich mehr wahrgenommen, als von den St. Pöltner selber.“

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