Eine Anti-Oper im Quellenmuseum

Plakatsujet der Anti-Oper "Qffeah" von VADA
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  • Plakatsujet der Anti-Oper "Qffeah" von VADA
  • Foto: Karin Loitsch/Heidulf Gerngross/VADA
  • hochgeladen von Christian Lehner

KLAGENFURT, KLEIN ST. PAUL (chl). Das Klagenfurter Theaterkollektiv "VADA" (Verein zur Anregung des dramatischen Appetits), unter der Leitung der Theatermacher Yulia Izmaylova und Felix Strasser, hat das "Museum für Quellenkultur" in Klein St. Paul für die Uraufführung ihrer ersten Oper gewählt. Eigentlich einer "Anti-Oper". Es handelt sich dabei um das experimentelle Stationentheater "Qffeah", das in Klein St. Paul erstmals zu erleben sein wird.

Lautpoesie

Vada begibt sich dabei auf "eine Reise durch Lautpoesie aller Epochen, vom Dadaismus bis in die Zukunft", erklärt Strasser. "Das Stück ist ein inszenierter Kreislauf mit Stimm-, Geräusch-, Textil- und Suppenkunst mit ideographischer Rücksichtnahme auf das jeweilige Umfeld", erklärt Strasser und könne daher auch an anderen Orten aufgeführt werden. So etwa am 22. September in Krumpendorf.
Das "Qffeah"-Ensemble besteht, neben den Schauspielern, Autoren und Regisseuren Izmaylova und Strasser aus dem Wiener Jazzmusiker Helge Hinteregger, der Villacher Designerin und Musikerin Karin Loitsch und dem Musiker Jozej Sticker.

Selbstironie und Experiment

Im Skulpturenpark von Werner Hofmeisters Quellenmuseum reagiert das Ensemble speziell auf das Umfeld desselben. "Auf dem Schweif von Hofmeisters Gebetsrakete geraten Kunstgeschichte, Mystik und Sprachwissenschaft aneinander und verwandeln das Pferd ,dAdA' von Johannes Baader in einen ,dOdO', der sich in bester Laune aus seiner Asche erhebt", macht Strasser neugierig auf eine "experimentelle, selbstironische, mobile und interaktive Performance".
"Was sich hinter dem Projekttitel verbirgt, wird vor Ort aufgeklärt", ergänzt der Künstler Hofmeister kryptisch.

Zur Sache: Termine
Die Uraufführung der Anti-Oper "Qffeah" findet am 8. September, 18 Uhr, im Park des Quellenmuseum statt. Bei Schlechtwetter ist der 9. September, 18 Uhr, der Ersatztermin. Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erbeten unter 0699/10271051 oder per E-Mail: hofmeister.werner@utanet.at.

Weitere Aufführungen: 21. September, 20 Uhr, Hattendorf bei Wolfsberg, Container25
22. September, 20 Uhr, Krumpendorf/Kriva Vrba, ÖGB-Hallen

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