Perchtengruppe Liebenfels: Jugend hat jetzt die Zügel in der Hand

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LIEBENFELS, ST. VEIT (stp). Seit 20 Jahren wird das Brauchtum der Perchten und Krampusse in Liebenfels gehegt und gepflegt. Zum diesjährigen Jubiläum findet in der Perchtengruppe Liebenfels erstmals ein "Generationenwechsel" statt. Der bisherige Obmann Martin Zmölnig hat das Zepter an den erst 19-jährigen Florian Pirzl übergeben.

Anfänge mit elf Mitgliedern

Obwohl der Großteil der Mitglieder in Liebenfels beheimatet ist, befindet sich das Vereinslokal in St. Veit. Hinter dem Westbahnhof hat Maskenschnitzer Felix Weithofer die Räumlichkeiten von der ÖBB angemietet. "Begonnen hat alles 1997 mit elf Mitgliedern", erinnert sich Weithofer zurück. Er war einer der Initiatoren für die Vereinsgründung. "Früher hat es nicht so viele Umzüge gegeben. Zudem war es nicht möglich, unter 18 Jahren mit dabei zu sein", weiß Weithofer. Bis heute hat sich das geändert. Vor allem die Liebenfelser Gruppe gibt der Jugend im Verein eine große Bedeutung.

Jugend ist wichtig

Von den gesamt 30 aktiven Läufern sind insgesamt sechs Kinder im Alter von 14 Jahren oder jünger. Auch zwei Mädels laufen regelmäßig bei den Läufen mit. "Mir gefallen die Veranstaltungen und die Masken sehr. Über meinen Onkel und Cousin bin ich letztes Jahr zum Verein gekommen und bin gerne dabei", erzählt die 17-jährige Franziska Nuck. "Die Kinder wachsen bei uns von klein auf in den Verein hinein", betont Weithofer.

Neben dem Nikolospringen in Liebenfels am 26. November, das die Gruppe selbst organisiert, sind die Läufe in St. Veit, Klagenfurt und Spittal die Höhepunkte der nächsten Wochen. Insgesamt stehen zwölf Umzüge und zwei Kränzchen am Event-Plan der Liebenfelser.

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