Projekte mit Zukunft

Lisa Engel: Puppenmacherin und mehr
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ALTHOFEN, KAPPEL AM KRAPPFELD (chl). Unter den 15 Teams, die bei den "Tagen der Zukunft" in Arnoldstein ihre Projekte präsentieren und mit Experten weiterentwickeln, befinden sich auch zwei aus dem Bezirk St. Veit: "Der Biobote" sowie die "Puppenmacherwerkstatt mit Bildungsauftrag".

Der Biobote

Irmgard Löschenkohl und Maria Seger aus Kappel am Krappfeld stehen hinter einem engagierten und bereits etablierten Zustelldienst. Unter dem Markennamen "Der Biobote" sorgt dieser Zusammenschluss von 30 Biobauern und kleinen Gewerbebetrieben seit 21 Jahren für die Hauszustellung von Bioprodukten. "Es steht ein Generationenwechsel bevor und die Jüngeren wollen den Betrieb auf bessere Beine stellen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, aus der normalen Bankfinanzierung auszusteigen und andere Wege zu gehen", erklärt Löschenkohl. Infos im Internet: www.derbiobote.at

Puppenmacherwerkstatt

Lisa Engel und Michaela Simschitz aus Althofen haben die "Puppenmacherwerkstatt mit Bildungsauftrag" kreiert. "Bei der Entwicklung und Herstellung von Puppen verbinden wir in unserem interkulturellen und altersheterogenen Projekt alte und in Vergessenheit geratende Handwerkstechniken mit Neuem wie Upcycling und Recyling. Kreative Techniken beim Design, bei der Entwicklung und Gestaltung stehen bei uns im Vordergrund", erörtert Engel.
Die Puppenmacherwerkstatt ist ein Teilprojekt der von Lisa und Alexander Engel gegründeten Initiative "Der.Raum". Man beabsichtigt damit, als "Brückenbauer zwischen den Kulturen" zu fungieren. Ziel der Initiative ist das kreative Arbeiten mit Menschen unabhängig von Ethnie und Rasse, Religion und Geschlecht.
"Durch unsere Form des Community-Learnings mit kooperativen Lernsystemen entsteht ein Raum, in dem Menschen ihr mitgebrachtes Potential entfalten, Kompetenzen einbringen und neue Fertigkeiten erwerben. Durch die Einbeziehung aller Menschen, auch von Randgruppen, gestalten wir gesellschaftspolitisch unseren Teil zur Entstehung sozialen Friedens mit. Das Puppenmacherhandwerk hat in Österreich kaum Tradition oder Bedeutung. Das wollen wir im Land einer Elli Riehl ändern", ergänzt Engel zum Hintergrund des bei den Tagen der Zukunft präsentierten Projekts. Infos: https://derraum.eu.

Die Tage der Zukunft in Arnoldstein

Das Institut für Zukunftskompetenzen lädt von 13. bis 15. Juni zu den "Tagen der Zukunft" unter dem Motto "Zukunftskraft : Mutig Sein". Dabei verwandelt sich die Klosterruine Arnoldstein wieder in eine Ideenschmiede der ganz besonderen Art. Aus vielen Einreichungen wählte eine Jury 15 Teams aus, die ihre Ideen mit Begleitung von Experten und Coaches weiterentwickeln werden.
Von A wie" Agrar Co Working Space Klagenfurt" bis V wie "VölkerCHOR" reicht die Bandbreite der Projekte. Die Teilnehmenden kommen aus den Bundesländern Kärnten, Wien, Niederösterreich, Salzburg und Steiermark sowie aus Deutschland. "Drei Aspekte fallen bei der neunten Kärntner Ausgabe der Tage der Zukunft besonders auf", erklärt Harald Schellander, Leiter des Instituts für Zukunftskompetenzen: "80 Prozent der ausgewählten Projekte werden von Frauen geleitet. Weiters stehen bei einem Drittel die Landwirtschaft und die Umwelt im Mittelpunkt. Und drittens haben fast alle mit dem Aufbau von Kooperationen und Netzwerken zu tun." 
Mehr Infos: www.tagederzukunft.at.

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