Für die kommende Saison findet man einige neue Gesichter im Kader von Wietersdorf.
Die WSG stellt sich neu auf
- Viele neue Gesichter im Kader der Kampfmannschaft.
- Foto: WSG
- hochgeladen von Rudi Lechner
WIETERSDORF (rl). Der Verein aus dem Görtschitztal hat einige bittere Jahre hinter sich, langsam soll es wieder nach oben gehen. "Nach mehreren Abgängen mussten wir die Mannschaft klarerweise ergänzen", erzählt Sektionsleiter Markus Kopeinig von der Werksportgemeinschaft Wietersdorf. "Matic Pust, Christrian Meichenič, Jure Kocevar, Maximilian Hermanig, Mike Schellander und Alex Puck haben den Verein verlassen und auch Mohamed Husseini haben wir an den SV Donau abgegeben", erzählt Trainer Michael Gmainer. Dazu kam noch das Karriereende von Andreas Pichler und eine Saisonpause von Stefan Rabensteiner, Jannik Gaber und Chirstian Kaltschitz dazu, also musste dringend Ersatz gefunden werden. "Dabei konnten auch einige Talente aus unserem eigenen Nachwuchs in die Kampfmannschaft nachrücken", freut sich der Coach. Mit Leonhard Fercher, Moritz Reibnegger, Julian Neubauer und Wolfgang Gragger stehen gleich vier vielversprechende Nachwuchskicker aus der vorjährigen U17 im Kader bei Wietersdorf. Husseini Mohamed an Donau
Die Neuen
"Drei Spieler haben wir aus Kraig verpflichten können", so Kopeinig weiter, "Manuel Knapp wird bei uns als Co-Trainer arbeiten, Patrick Moreira und Noah Primus werden heuer bei uns einlaufen." Mit Daniel Safran kommt außerdem noch Verstärkung vom GSC Liebenfels ins Görtschitztal. "Bei zwei Spieler haben wir den Leihvertrag aus Eberstein verlängert, das sind Florian Bischof und Luca Lausegger," erklärt der Funktionär. Weiters sind Kevin Flatschacher (SV Oberes Metnitztal), Tobias Drobesch (SK Treibach Juniors), Blaz Dobnikar (NK Skofja Loka) und Matic Volcic neu zu den Wietersdorfern gestoßen.
Vorbereitungsturnier
"Nachdem die Spielpraxis in der Corona-Zeit gefehlt hat, haben wir ein Vorbereitungsturnier veranstaltet, damit die Teams in unserem Bezirk die Möglichkeit haben zu testen wo sie im Moment stehen", berichtet Kopeinig weiter, "dabei haben wir bewusst auf eine Tabelle verzichtet, damit der Ehrgeiz nicht Überhand gewinnt und Verletzungen folgen könnten." Neben Treibach, Launsdorf, Eberstein, Guttaring, Sirnitz und dem Friesacher AC waren die Wietersdorfer die einzige Mannschaft aus der zweiten Klasse. "Es war eine Standortbestimmung für uns, damit die Spieler sehen können, dass sie ganz gut dabei sind", betont der Sektionsleiter, "allerdings muss sich die neue Mannschaft erst so richtig finden."
Saison mit 16 Teams
"Wir wurden erst vor kurzem informiert, dass heuer 16 Mannschaften in der Liga spielen", ärgert sich Kopeinig, "da wurden wir einfach ins kalte Wasser geworfen." Dennoch möchten die Wietersdorfer vorne mitspielen. "Ein Platz unter den ersten drei sollte möglich sein", so der Wietersdorfer. Auch Trainer Michael Gmainer ist überzeugt von seiner neuen Mannschaft: "Die Kaderqualität ist sicher gestiegen und man hat in den Aufbauspielen gesehen, dass wir auch gegen höherklassige Mannschaften nicht schlecht aussehen, jetzt gilt es, die Mannschaft weiter zu entwickeln und uns nach vorne zu orientieren.
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