LA Florian Riedl: "Danke an Verantwortliche und Helfer"

Erkundungsflug mit der Landesgeologie und Geoinformation des Landes Tirol am 27. Dezember 2017
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  • Foto: Michael Kristen/Tiroler-VP
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VALS. „Auch, wenn die Gefahr derzeit noch nicht gebannt ist, möchte ich mich für die professionelle Hilfe bei allen Beteiligten, Einsatzkräften und freiwilligen Helfern sehr herzlich bedanken. Mein großer Respekt gilt insbesondere all jenen Menschen, die den betroffenen Anwohnern am Heiligabend zur Seite gestanden sind. Es ist dem Krisenteam rund um Bürgermeister Klaus Ungerank zu verdanken, dass die eingeleiteten Sofortmaßnahmen wie die Evakuierung der Häuser und die Errichtung des Notweges so rasch umgesetzt werden konnten. Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden hat von der ersten Minute an bestens funktioniert. Danke an Landesgeologe Gunther Heißel für die Unterstützung und Beratung sowie Landeshauptmann Günther Platter, der sich bereits einen Tag nach dieser Naturkatastrophe einen ersten Überblick vor Ort verschafft und finanzielle Unterstützung bei den weiteren Schutzmaßnahmen zugesagt hat“, so Landtagsabgeordneter Florian Riedl.

Finanzielle Zusagen wichtig

"Gerade die finanziellen Zusagen vom Land Tirol sind wichtig, um die Erschließung von Inner-Vals langfristig gewährleisten zu können. Zwar sind die rund 150 Bewohner durch einen provisorischen Notweg derzeit wieder erreichbar. Unter Hochdruck wird gleichzeitig aber ein Schutzprojekt in Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung und dem Baubezirksamt ausgearbeitet, damit der Abschnitt langfristig sicher wird. „Bei diesem Schutzprojekt muss neben dem Steinschlag auch die Lawinengefährdung im Bereich der Ultenlawine berücksichtigt werden“, so Riedl, der die Projektleitung der WLV für dieses Schutzprojekt übernommen hat.

Berg immer noch in Bewegung

Die Situation nach dem massiven Felssturz am Heiligabend in Vals bleibt indes weiter angespannt. Wie viel Gestein und Geröll in den nächsten Tagen noch zu Boden donnern wird, kann nicht eingeschätzt werden. Die Aufräumarbeiten müssen deshalb warten. Drei Wohnhäuser im Siedlungsbereich Tummelers Sand bleiben evakuiert. „Nachdem der Berg noch immer in Bewegung ist, steht die instabile Felsflanke unter einer ständigen Beobachtung durch das Team rund um DI Johannes Anegg vom Land Tirol. Die Vermessung ist auch mittelfristig für ein Frühwarnsystem notwendig, damit im Zuge des Baues des Schutzprojektes eine Baustellensicherheit vorherrscht“, erklärt Riedl abschließend.

Erkundungsflug mit der Landesgeologie und Geoinformation des Landes Tirol am 27. Dezember 2017
Sitzung des Krisenstabes am 27. Dezember 2017

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