28.06.2017, 08:00 Uhr

Kampler See wurde rundum saniert

Mit umfangreichen Sanierungsarbeiten und Investitionen wurde der Kampler See auf Vordermann gebracht.

NEUSTIFT (kr). Der Kampler See in Neustift ist ein beliebtes Naherholungsgebiet – sowohl für Einheimische als auch für Gäste. Doch in den vergangenen Jahren konnte der See bei der Attraktivität für Erholungssuchende nicht mehr voll punkten.
Pünktlich zur Sommersaison haben Gemeinde Neustift und TVB Stubai nun Säuberungen und Sanierungen beim See durchgeführt. Insgesamt belaufen sich die Kosten dafür auf rund 80.000 Euro.

Viel Neues

Roland Volderauer, GF des TVB Stubai: "Beim Kampler See wurden dringend notwendige Instandhaltungsmaßnahmen in Zusammenarbeit von der Gemeinde Neustift und dem TVB im Frühjahr durchgeführt." Zunächst wurde das Wasser abgepumpt, um dann den gesamten Schlamm aus dem See entfernen zu können. In weiterer Folge wurde Kies im Teichbereich aufgetragen, an den Böschungen und im Randbereich Rundriesel. Ein besonderes Highlight ist der große Holzsteg, bei dem ein Tor als Kindersicherung dient. Eine Wasserfontäne mitten im See, die in den nächsten Wochen in Betrieb genommen werden soll, ist einerseits ein Blickfang, andererseits sorgt sie auch für eine Umwälzung des Wassers.

Natur und Kultur vereinen

Projektleiter Markus Müller: "Ganz wichtig war uns bei den Sanierungsmaßnahmen, dass Kultur und Natur im Einklang sind, damit die Charakteristik des Landschaftssees erhalten bleibt." Neben Attraktionen wie dem Holzsteg oder der Wasserfontäne wurde also beispielsweise bewusst das Schilf in den Randbereichen stehen gelassen. An anderen Stellen am Ufer führte man Auslichtungsmaßnahmen durch.

Neuer Spielplatz

Doch mit den Sanierungsmaßnahmen rund um den See ist damit nicht genug: Auch der Spielplatz soll saniert und erneuert werden. Projektleiter Markus Müller: "Die Planungen dafür laufen derzeit. Die Realisierung des neuen Spielplatzes ist für 2018 geplant." Dabei werden nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche Attraktionen geschaffen. Abschließend fasst Roland Volderauer zusammen: „Die Zusammenarbeit zwischen den Stubaier Gemeinden und dem TVB Stubai zeichnet sich durch Umsetzungswille aus. Dies wird auch bei diesem Projekt spürbar!“
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