22.08.2016, 13:50 Uhr

Erste Jahresbilanz für LA Florian Riedl

Verlagerung des Lkw-Verkehrs, ein Radweg fürs Wipptal und der Standort als wichtigste Anliegen.

STEINACH (cia). Etwa zehn Monate nach seinem Einzug in den Tiroler Landtag zog Florian Riedl mit den BEZIRKSBLÄTTERN erstmals Bilanz über seine politische Arbeit. Als wichtigsten Zwischenerfolg sieht er den Mautkostenzuschuss mit dem betroffene Betriebe des Wipptals bei der Lkw-Maut unterstützt werden. Etwa 250.000 Euro hat die Tiroler Landesregierung zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt, damit sich der Verkehr von den Ortszentren auf die Autobahn verlagert. "Das war der erste Stein, den wir politisch versetzen konnten – damit haben wir eine echte Entlastung für die Bevölkerung bewirkt", freut sich LA Riedl.

Mehr Anträge

Etwa 2.000 Anträge auf diesen Zuschuss seien bislang eingegangen. Dennoch sei es wichtig, dass noch mehr Unternehmer zu dieser Möglichkeit greifen. Riedl erinnert an die vielen Unterschriften, die vom "Bürgerprojekt Wipptal Verkehr" im ganzen Tal gesammelt wurden, und so auch der Landespolitik die Wichtigkeit dieses Anliegens nachhaltig vor Augen geführt haben. Dass der dazu notwendige Beschluss schon bei seiner zweiten Sitzung als Landtagsabgeordneter möglich war, sei ein "toller Start" für seine politische Arbeit gewesen, so Riedl.

Radweg wichtig

Ein weiteres wichtiges anliegen für die Region ist für den Abgeordneten die Radroute Ellbögen-Brenner. "Ich bin überzeugt davon, dass wir dieses Projekt weitertreiben müssen", sagt Riedl. Ein Grobkonzept inklusive Kostenschätzung stehe bereits. Am schwierigsten dürfte dabei das Teilstück Stafflach-Gries umzusetzen sein, das auch der teuerste Posten bei dem Projekt werden könnte. Hier seien auch die Verhandlungen mit de Eigentümern enorm wichtig. Für Riedl wäre eine Lösung parallel zur Straße der beste Weg: "Das wäre auch kostenmäßig und bautechnisch leichter zu lösen." Er hofft, dass die notwendigen Genehmigungsverfahren im kommenden Jahr bereits beginnen können. "Meiner Meinung bedeutet dieses Projekt einen irrsinnigen Mehrwert für das ganze Wipptal und ist deshalb eine nachhaltige Investition in die Region!", betont Riedl.

Standort stärken

Bedeutend ist für den Steinacher die Arbeit des Regionalmanagemants. Hier unterstützte er im Frühjahr und Sommer die Arbeitsgruppe Wirtschaft dabei, Konzepte für das Tal in den nächsten zehn bis 15 Jahren zu entwickeln. Dabei ging es nicht um plakative Überschriften, sondern um konkrete Ziele und Maßnahmenbündel. Es wurden vier Angebote für diesen Entwicklungsprozess des Standorts Wipptal eingeholt und dem Planungsverband präsentiert. "Jetzt muss man das den Bürgermeistern nahebringen, um ein gemeinsames Konzept für das ganze Tal erarbeiten zu können", so Riedl. Auch die Wipptaler Raiffeisenbanken würden dieses Langzeitprojekt unterstützen, im Herbst eine diesbezügliche Entscheidung fallen.
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