Gendermedizin

Beiträge zum Thema Gendermedizin

Knochenschwund
Osteoporose geht auch Männern an die Knochen

Der Knochenschwund ist keine reine Frauenkrankheit. Nur betrifft sie Männer meist im höheren Lebensalter. ÖSTERREICH. Hartnäckig hält sich der Mythos, bei Osteoporose handle es sich um eine reine Frauenkrankheit, weswegen sie bei Männern häufig übersehen wird. Tatsächlich erleiden jedoch auch Letztere osteoporotische Knochenbrüche – allerdings erst später. Bei Männern in den Fünfzigern kommt es mit voranschreitendem Alter nicht zu einem so schnellen Verlust an Knochenmasse wie bei Frauen. Im...

  • Margit Koudelka

Gendermedizin
MeinMed-Webinar über Demenz bei Frauen und Männern

Warum Frauen häufiger an Demenz erkranken, welche Rolle dabei die Hormone spielen und warum 40 Prozent der Risikofaktoren vermeidbar sind, erläuterte Elisabeth Stögmann, Leiterin der Ambulanz für Demenzerkrankungen an der MedUni Wien, in ihrem MeinMed-Webinar. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Österreichischen Gesundheitskasse. ÖSTERREICH. Rund 150.000 Österreicher leben mit der Diagnose Demenz. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, was hauptsächlich mit ihrer höheren...

  • Ines Pamminger

Gendermedizin
Diabetes betrifft alle, aber Frauen und Männer unterschiedlich

Neueste Erkenntnisse aus den Forschungen der Gendermedizin an der Medizinischen Universität Wien präsentierte die Leiterin der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Alexandra Kautzky-Willer, in ihrem MeinMed-Webinar über Diabetes Erkrankungen bei Mann und Frau. ÖSTERREICH. Rund 800.000 Menschen leben in Österreich mit der Diagnose Diabetes. Wenig Bewegung, ungesunde Ernährung und Stress zählen zu den Hauptursachen. Insgesamt erkranken mehr Männer, erst im höheren Alter sind beide...

  • Margit Koudelka

Frauenherzen schlagen anders

Herzinfarkt. Gefäßverkalkung. Schlaganfall. Über Unterschiede zwischen Männern und Frauen, wenn es um die Diagnose, Behandlung und Vorsorge von Herz-Kreislauferkrankungen geht, referierte die Internistin und Kardiologin Jolanta Siller-Matula von der Medizinischen Universität Wien in ihrem MeinMed-Webinar zum Thema Gendermedizin. ÖSTERREICH. „Viele Patienten glauben nach wie vor, dass ein Herzinfarkt eine Krankheit ist, die meist Männer betrifft“, so die Kardiologin. Genau das Gegenteil ist der...

Gendermedizin
Warum Frauen nicht gleich behandelt werden sollen

Mitte 30, 85 Kilo schwer, männlich – dies galt lange Zeit als Standard bei Studienteilnehmern in der medizinischen Forschung. Doch lässt sich nicht alles, was man anhand von Untersuchungen an Männern herausfindet, eins zu eins auf Frauen übertragen. Und hier ist nicht die Rede von der sogenannten Bikini-Medizin, die sich mit Brust und Unterleib von Frauen beschäftigt. ÖSTERREICH. Auch bei vermeintlich geschlechtsneutralen Erkrankungen gibt es vielerlei Unterschiede. Diese zu erkennen und im...

  • Margit Koudelka

MeinMed-Webinar
Frauen und Rheuma – neueste Erkenntnisse aus der Gendermedizin

Frauen empfinden eine rheumatische Erkrankung oft anders als Männer. Wenn zudem ein Kinderwunsch besteht, ist in der Therapie ein spezieller Weg zu gehen. ÖSTERREICH. Neue Forschungserkenntnisse aus der Gendermedizin erläuterte Antonia Puchner, Rheumatologin an der MedUni Wien, in einem MeinMed-Webinar, welches in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesundheitskasse organisiert wurde. Stärkere ImmunantwortDie Symptomatik reicht bei Patientinnen von diffusen Ganzkörperschmerzen bis hin zu...

  • Ines Pamminger

Was Frauen länger gesund hält

Auch, was die Gesundheit betrifft, gibt es Unterschiede zwischen Mann und Frau. Das zeigt sich in den Symptomen, den Risikofaktoren sowie der Verträglichkeit von Medikamenten. Damit beschäftigt sich die Gender-Medizin. ÖSTERREICH. "Allein wenn man das Thema Herzinfarkt betrachtet: bei Frauen wird dieser später erkannt, weil die Symptome oftmals anders sind als bei Männern", erklärt Alexandra Kautzky-Willer, Professorin für Gender-Medizin an der MedUni Wien. Fakt ist, dass statistisch gesehen...

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